Danke für die Spende

Kratztonne, Körbchen, Spielzeuge und kuschelige Katzenkissen wurden unsvon Frau Jäger und ihrer Mutter überbracht.

Habt vielen Dank dafür, unsere vielen Samtpfötchen werden sich freuen.

Spende-Jäger

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Lebensgefährliche Halsbänder

Halsbänder sind für Katzen lebensgefährlich. Leider glauben immer noch viele Katzenhalter, dass ihrem Liebling nichts passieren kann, weil die Hersteller ja Sollbruchstellen oder einen Klickverschluss eingebaut haben. Diese Mechanismen sollen bei Zug auf das Halsband aufgehen.

Das folgende Video der Tierarztpraxis Elke Jonigkeit zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie hoch die Kraft sein muss, die zum Öffnen des Halsbandes führt.

Die Strangulationsgefahr besteht auch für Wohnungskatzen mit Halsband!

Des Weiteren können sich Katzen ganz fürchterlich verletzten, wenn sie mit Gliedmaßen in das Halsband geraten und darin festhängen.

Deshalb: Die einzig richtige Kennzeichnungen sind Tätowierung und / oder der Mikrochip plus der Registrierung mit aktuellen Halterdaten bei TASSO.

Sie haben immer noch Zweifel an der Gefahr von Halsbändern? Dann lesen Sie bitte diesen Bericht “Katzenhalsbänder  – die unterschätzte Gefahr” und sehen sich ein paar Fotos aus der Praxis der Kollegen vom Tierheim Güterloh an.

 

 

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Mehr Sprachlosigkeit

Lieber anonymer Katzenfreund,

damit hätten wir nie im Leben gerechnet. Tausend Dank für Ihre großzügigen Zuwendungen. Sie nehmen uns eine große Last von den Schultern.

Danke sagt das Team der Katzenhilfe Oldenburg und natürlich auch im Namen der Samtpofen, die nun entspannter sind. 🙂

entspannt

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Danke an den anonymen Spender

Lieber anonymer Spender,

wir waren doch sprachlos, als heute die Post kam und möchten Ihnen auf diesem Wege mitteilen, dass Ihre Spende wohlbehalten angekommen ist.

Ganz, ganz herzlichen Dank auch im Namen unserer Tiere!

Das Team der Katzenhilfe Oldenburg e.V.

spende

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Futter- und Sachspende sorgt für Freude

Wir freuen uns sehr über zwei Spenden mit insgesamt gut 29kg Futter sowie Kratzgelegenheiten für unsere Samtpfoten! Danke an Hille und Serge sowie an Frau Däumler!

futterspende-sommer-2017

Welpenfutter, Nahrung für erwachsene Tiere und auch schöne Kratzgelegenheiten. Danke.

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Alle Jahre wieder……

Anruf am Freitag, den 2. Juni 2017. Anruferin: “Wir haben da ein Problem.”

Die Katze der Dame hatte fünf Tage zuvor Junge bekommen und war nun überfahren worden. Nun war guter Rat teuer.

Man hatte alle möglichen Tierschutzvereine und Tierheime kontaktiert, doch keiner war bereit zu helfen. Wir waren die letzte Adresse und da uns das Schicksal der Kleinen nicht egal ist, haben wir natürlich geholfen.

Die Halterin wohnt in einem Ort in deutlicher Entfernung zu Oldenburg, einem Ort, wo schon seit Jahren Kastrationspflicht besteht. Aber wenn interessiert es.

Die Kleinen mit der Flasche aufziehen? Um Gottes Willen, das kostet eine Menge Geld und macht auch noch Arbeit. Alle zwei Stunden müssen die Kleinen gefüttert werden. Natürlich auch nachts, d. h. alle 2-3 Stunden den Wecker stellen und Fläschchen zubereiten. Ferner müssen die Welpen danach auch noch animiert werden, ihr Geschäftchen zu machen. Nein, Danke, dazu haben wir weder Lust noch Zeit.

welpen

Aber unsere Pflegestellen, die alle berufstätig sind, die müssen ihre Zeit auch “opfern” um den Kleinen ins Leben zu helfen. Menschen, die so verantwortungslos handeln, müssen endlich von Seiten der Städte und Gemeinden deutliche Konsequenzen spüren, weil sie sonst nie begreifen, dass man die eigene Katze bei dem immer grösser werdenden Katzenelend kastrieren lässt.

So ein verantwortungsloses Verhalten macht uns traurig aber auch sehr wütend. Wann findet bei den Menschen endlich einmal ein Umdenken statt?

Hier noch einmal ein ganz besonderer Dank an unsere “Ersatzmama” Marion. Toll, dass wir immer auf dich zählen können. Dank dir haben die Kleinen wenigsten die Möglichkeit auf Leben und eine Zukunft, die sie dann hoffentlich bei Menschen verbringen, denen das Thema Verantwortung noch etwas bedeutet.

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Eine Wohnungskatze brauche ich nicht zu kastrieren? Falsch gedacht!!

Auch weibliche Katzen, die nur in der Wohnung gehalten werden, müssen aus verschiedenen Gründen kastriert werden.

Übrigens nicht sterilisiert, denn damit verhindert man nicht die Symptome von Rolligkeit und die dafür verantwortliche Hormonproduktion – die Katze ist lediglich unfruchtbar und zu einem Leben in Dauerstress verdammt.

Bei Katern in Wohnungshaltung sind die Menschen eher bereit, ihn zu kastrieren, weil er durch das Markieren ein höchst anrüchiger Mitbewohner wird. Unkastrierte weibliche Wohnungskatzen werden stattdessen häufig ‘unsauber’, was aber oft nicht als Folge ihrer hormonellen Not wahrgenomen wird: Sie setzen an den unterschiedlichsten Stellen der Wohnung Harn ab – z.B. auf dem Bett, dem Sofa, den Teppichen.

Heutzutage können Katzen durchaus schon im Alter von 5 Monaten ihre erste Rolligkeit erleben, gelegentlich sogar früher, im Allgemeinen ist eine Körpermasse von etwa 2,5 kg notwendig.

Zur Erklärung:

Rollige Katzen sind grundsätzlich einer großen hormonellen Belastung ausgesetzt. Ausschließlich durch eine erfolgende Befruchtung (oder eben durch eine Kastration) kann dies beendet werden.

Diejenigen, die jetzt schreien “Ja so ist das eben in der Natur!” seien nochmal erinnert: Wir sprechen hier ganz spezifisch über die Situation von unkastrierten Katzen in Wohnungshaltung – daran ist nun wirklich GAR NICHTS natürliches… sind wir uns da einig? Gut.

Wird die Katze ausschließlich in der Wohnung gehalten und also nicht gedeckt, kommt es regelrecht zu einer hormonellen Vergiftung des Tieres, nämlich der Dauerrolligkeit. Dabei handelt es sich um einen hochgradig unruhigen, durch dauernde Hormonausschüttung verursachten Zustand, der u.U. bis zu mehreren Monaten andauern kann oder letztlich lebenslang.

In der Folge kommt es unweigerlich zu schweren Verhaltensstörungen und krankhaften Veränderungen an ihrer Gebärmutter und den Eierstöcken. 

Die Katze unterscheidet sich in diesem Punkt ganz wesentlich von Hündinnen:  Wird eine Hündin während ihrer Läufigkeit nicht gedeckt, klingt die Läufigkeit allmählich ab und alles beruhigt sich wieder – auch die Hündin. Bei Katzen läuft das anders, denn dort ist das Einkehren von Ruhe im Hormonhaushalt unbedingt von einem Deckakt abhängig – der notwendige Eisprung erfolgt bei ihr nämlich nicht zyklisch und in regelmäßigen Abständen, sondern einzig durch den Deckakt.

Wird also die Katze in mehreren aufeinanderfolgenden Rolligkeiten gar nicht gedeckt, entsteht eine Dauerrolligkeit.

Findet kein Deckakt statt, kommt es also nicht zum Eisprung – die Follikel mit den befruchtungsfähigen Eiern bilden sich am Eierstock zurück, aber der hohe Spiegel weiblicher Sexualhormone fällt nicht ab….die Katze wird nach einigen Wochen erneut paarungsbereit. Bleiben der Deckakt und somit auch der Eisprung weiterhin aus, verkürzen sich die Abstände zwischen den Rolligkeiten zunehmend, bis die Katze zwischen den einzelnen Rolligkeiten keine Ruhepause mehr hat.Sie ist dann dauerrollig, und als Folge entstehen z.B. Eierstockszysten, die zum Teil die Größe eines Golfballes erreichen – der Eierstock selbst ist nur etwa erbsengroß.

Dass so ein Zustand auch Verhaltensveränderungen zur Folge hat, weil die Katze in einen vollkommen unnatürlichen, krank und nahezu verrückt machenden Kreislauf gerät, dass kann sich jeder selbst denken. Es gibt für die Katze kein Entrinnen aus diesem Elend, das wir als Halter verschuldet haben – und uns womöglich über ihre aus innerer Not entstandenen Unarten noch ärgern und sie einem zusätzlichen Stress aussetzen. Nicht selten kommt es auch zu plötzlichen Unstimmigkeiten in einem bis dahin friedlichen Mehrkatzen-Haushalt, sehr häufig wird als Folge dieser durch die Hormonüberschüttung verursachten   Unruhe mindestens eine der Katzen unsauber. 

Also – nicht auf die Idee kommen, man könne sich die Kröten sparen für eine Kastration, wenn man seine Katze im Haus behält, dass ist ein unverantwortliches, tierquälerisches Verhalten aus purem Geiz!!

Tierliebe geht anders.

Warum Kastration auch für freilaufende Katzen und Kater wichtig und ohne Alternative ist: Abgesehen von der explosionsartigen Vermehrung und dadurch oft Verelendung unkastrierter Katzen mit Freigang, verkürzt man auch ihre Lebenserwartung drastisch.

Es drohen ihnen so viele Gefahren: Auf der rastlosen, hormongesteuerten Suche nach einem Geschlechtspartner entfernen sich viele Katzen und Kater sehr weit von Zuhause. Dabei dringen sie nicht nur in die Reviere anderer Katzen ein, die dies oft nicht kampflos hinnehmen (Verletzungsgefahr!), sie müssen auch viele Straßen überqueren und sind in dieser Zeit der Rolligkeit extrem unvorsichtig.

Die meisten überfahrenen Katzen werden deshalb gerade während dieser Zeit aufgefunden.

Als Ergebnis erbitterter Katerkämpfe tragen die Tiere (häufig auch tödliche) Infektionen davon: FIV (Katzen-Aids) oder FeLV (Feline Leukämie, auch Leukose genannt). Es kommt nicht selten zu schweren, bisweilen sogar tödlich verlaufenden (Biss)Verletzungen.

Weibliche Tiere können sich während des Deckakts durch den Nackenbiss des Katers z.B. mit FIV infizieren.

Wird eine Katze im Verlauf ihrer normalerweise etwa 6-8tägigen Rolligkeit von mehreren Katern gedeckt – was nicht selten geschieht und für die oft bunt gemixten Ergebnisse eines Wurfes verantwortlich ist – , potenziert sich das Infektionsrisiko.

Die Lebenserwartung einer kastrierten Katze ist höher als die eines unkastrierten Artgenossen – zum Vergleich:

kastriert -18 bis 20 Jahre   –   nicht kastriert – 2 bis 8 Jahre

Kaum ein Thema wird so erbittert und kontrovers diskutiert wie die Kastration bei Katzen.Kurioserweise finden es mittlerweile viele Menschen im Gegensatz dazu völlig normal, einen HUND zu kastrieren, in völliger Unkenntnis der möglichen Folgen für diese Tiere… und dabei hat man bei einem Hund nun wirklich die Kontrolle über seine Vermehrunsanwandlungen… im Gegensatz zu Katzen.

Zum Schaden der Tiere wird diese Diskussion sehr emotional und nicht selten unberührt von jeglichem Fachwissen geführt. Die Verunsicherung und Verwirrung ist groß und leider sind selbst viele Tierärzte nicht auf dem aktuellen Stand der Forschung.

Hartnäckig halten sich zwei Märchen, nämlich:

  • eine Katze muss einmal Junge gehabt haben, bevor sie kastriert werden darf
  • Katzen müssen sich „ausleben” und Kater ihren „Spaß” haben

Vermenschlichender Unsinn!

Eine Paarung ist keine romantische Angelegenheit, das hat nichts mit Händchenhalten und großen Gefühlen zu tun – das ist lediglich ein Trieb! Gesteuert von Hormonen… von nichts anderem… Katzen haben kein Kopfkino, das sie antreibt und es jodelt auch nicht ständig unterm Dirndl… um Himmels Willen. 

Der Kater drückt die Katze zu Boden, packt ihren Nacken mit seinen Zähnen und begattet sie für ca. 10 Sekunden. Sein Penis ist mit Widerhaken ausgestattet, die beim Zurückziehen einen intensiven, krampfartigen Schmerz bei der weiblichen Katze verursachen – dies ist der Auslöser für den Eisprung.

Aufgrund dieses Schmerzes, der die Katze laut aufschreien lässt, wird der Kater nach der Paarung von ihr gekratzt und gebissen.

Der Kater drückt die Katze zu Boden, packt ihren Nacken mit seinen Zähnen und begattet sie für ca. 10 Sekunden. Sein Penis ist mit Widerhaken ausgestattet, die beim Zurückziehen einen intensiven, krampfartigen Schmerz bei der weiblichen Katze verursachen – dies ist der Auslöser für den Eisprung.

Aufgrund dieses Schmerzes, der die Katze laut aufschreien lässt, wird der Kater nach der Paarung von ihr gekratzt und gebissen. Der Vorgang wiederholt sich meistens kurz darauf, nicht zwangsläufig mit demselben Kater, da eine Katze – wie erwähnt – in der Rolligkeit von mehreren Katern gedeckt werden kann.

Es gibt immer wieder Leute, die sagen, ihre Katze solle Junge bekommen, damit sie selbst oder ihre Kinder einmal das „Wunder der Geburt” miterleben.

Meiner Meinung nach bringt man den Kindern damit statt Achtung vor der Schöpfung eher Verantwortungslosigkeit bei – es sei denn, man behält dann auch alle Jungtiere, weil man niemals für alle ein gutes Zuhause finden wird.

Ich hoffe, ich habe das Thema erschöpfend zusammengefasst.

Ich zumindest fühle mich erschöpft – vor allem, weil es immer und immer wieder auf den Tisch kommt und die Unwissenheit und Ignoranz vieler Zeitgenossen mich immer wieder fassungslos zurücklässt.

LG,Silvia vom Tiersuchdienst Wesermarsch e.V.

Wir von der Katzenhilfe Oldenburg e.V. schließen uns voll und ganz diesem Artikel an.

 

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