Danke für die schönen Spenden & Welpen ohne Ende….

Wir bedanken und ganz herzlich für die Futterspenden von unserer Amazon-Wunschliste. Mariechen sowie die zahlreichen Katzenkinder in unserer Obhut freuen sich genauso wie wir.

Ganz großer Dank gebührt unserem anonymen Spender, welcher erneut an uns gedacht hat. Wir freuen uns sehr über diese Großzügigkeit und werden die Spende in die notwendigen tierärztlichen Untersuchungen der kleine Neuankömmlinge investieren.

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Die Kleinen sagen: Danke!

Zum Beispiel wäre da dieser junge Mann im zarten Alter von 3 Wochen. Er wurde ganz alleine an einer Hauptverkehrsstraße in einem Brombeerbusch entdeckt. Und das, obwohl in Wiefelstede Kastrationspflicht besteht. Der Lütte wird nun mit der Flasche groß gezogen.

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Klein und allein.

Die beiden nächsten, ca. 6 Wochen alten Katzenkinder wurden aus dem Wangerooge-Urlaub mitgebracht.  Urlaub und Tierschutz passen irgendwie nicht so richtig zusammen… 🙂  Sie lagen im Garten eines Restaurants. Der Restaurantbesitzer sicherte die beiden und versorgte sie bis zur Abreise ans Festland. Die Kleinen befinden sich auf einer Pflegestelle mit Option auf Übernahme durch das Pflegefrauchen. Ein Geschwisterchen muss noch eingefangen werden und folgt dann hoffentlich bald. Die Mutter wird ebenfalls durch mit uns befreundeten, auf der Insel aktiven Katzenschützern eingefangen, kastriert und im vertrauten Revier wieder freigelassen.

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Große Reise mit Flugzeug und Auto für zwei Inselkatzen.

Apropos Fangen: Was macht “der Tierschutz” so am Sonntag Morgen gegen 11 Uhr, wenn andere Leute das ausgedehnte Wochenendfrühstück genießen? Fangen!

Im Bereich Rastede wurden Katzenkinder in einem für sie ausgesprochen gefährlich gelegenen Bereich gesichtet: In einem dicht verwachsenen Gestrüpp zwischen Bahngleisen und der Landstraße, wo 100Kmh gefahren werden.

Am Mittwoch Abend waren unsere Wiefelsteder Pflegestelle zusammen mit ihrem Mann im Gelände auf der Suche und richteten eine Futterstelle ein. Donnerstag Mittag erfolgte die Futterstellen-Kontrolle. Nichts. Die Falle wurde dennoch aufgestellt. Freitag Lagebesprechung und dann nach genauerer Ortsangabe der Finderin zum dritten Mal hinfahren und die Falle umsetzen. Am Freitag Abend.

Heute Vormittag, am Sonntag, waren dann die Fallen gestellt und um 11:35 Uhr kam die Nachricht: Ein Welpe ist gesichert!

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In Sicherheit

Jetzt heißt es die Fallen weiter kontrollieren, denn es sind noch zwei weitere Welpen dort. Damit ist der Sonntag verplant.

Aber wir haben noch mehr!

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Mutti fehlt noch.

Auf einem Hof in Wiefelstede – ja, dort, wo es schon lange Kastrationspflicht gibt – tauchte eine Mutter mit 5 Welpen auf. Die Mutter muss noch gefangen werden und darf nach der Kastration wieder zurück. Die Welpen rücken dann in eine gerade frei gewordenen Pflegestelle nach. Das Einfangen der Mutter ist dann da Projekt für Montag.

Die Hochsaison ist noch nicht vorbei.

 

 

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Was “der Tierschutz” alles muss…

Man schaut ins Netz und liest:
Die Vereine interessiert ja wohl ein Notfall nicht. Das Geschrei der desinteressierten Vereine wird groß sein, wenn sich die eine Notfallkatze zu 50 Tieren vermehrt hat. Wenn die Jäger schießen. Man ist traurig und stutzig über das Desinteresse des Tierschutzes.
Die Melderin der Notfallkatze kann leider nicht helfen. Sie ist — berufstätig.
Berufstätig?
ES REICHT!!!!!!!
Fast alle mir bekannten Tierschützer sind berufstätig. Alle haben eigene, teils chronisch kranke Tiere, haben Familie und teils schwerst pflegebedürftige Angehörige. Und wir haben auch im Urlaub keine Ruhe: Die Webmasterin hat noch im Insel-Urlaub die tierärzliche Behandlung zweier sechs Wochen alter Katzenkinder am Festland organisiert, eine private Katzenhalterin, die sich per WhatsApp meldete mit herzkrankem Tier mit Tips unterstützt und die von der Festland-Tierarztpraxis auf dem Rückweg mitgenommenen Katzenkinder noch ehe sie richtig zuhause angekommen war, einer neuen Pflegstelle übergeben. Das alles, während unsere Chef-Vermittlerin auf dem Weg zur Intensivstation zu einem schwerst kranken Familienangehörigen war. Nachdem gestern Nacht bei ihr um 23:30 Uhr das Telefon ging, ob sie mal eine angefahrene Katze aus Bad Zwischenahn abholen könne.

 

Und dann müssen wir so einen, mit Verlaub, Scheiß lesen? Über die Arbeit des Tierschutz?

 

ES REICHT!!!!!! Und zwar sowas von.

 

Der folgende Text kursiert schon länger im Netz. Wir unterschreiben jedes einzelne Wort.

 

Was “der Tierschutz” alles muss…..

Der Tierschutz
muss rund um die Uhr erreichbar sein.”

Der Tierschutz
hat über ausreichend finanzielle Mittel zu verfügen, um überall zu helfen, und hat auch dafür da zu sein, die Tierarztrechnungen privater Personen zu begleichen, wenn diese nicht liquide sind und es darum geht ein Tier vor Leid zu bewahren.

Der Tierschutz”
muss unbegrenzt Platz zur Verfügung stellen, um alle Tiere welche Hilfe benötigen aufzunehmen.

Gerade in den sozialen Medien liest man in den einschlägigen Gruppen immer und immer wieder: Wendet euch an “den Tierschutz”.

So werden eigenständige, initiativ arbeitende Menschen zu einem gesichtslosen Individuum umfunktioniert, denn “der Tierschutz” ist offenbar für viele irgendeine global arbeitende Institution, die zu 100% die Pflicht hat unverzüglich rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr ohne Wenn und Aber zu springen, wenn der Bürger es so möchte.

Aber was ist dieser “Tierschutz” denn wirklich?

Der Tierschutz“, das sind Menschen, die mit viel Herzblut Arbeiten verrichten und Aufgaben übernehmen, von denen viele von jedem anderen auch übernommen werden könnten.

Einfacher ist es allerdings, verletzte Tiere nicht selbst von der Straße zu holen und zum Tierarzt zu bringen, Fundtiere nicht selber ins Tierheim zu fahren, Missstände in der Tierhaltung nicht selbst beim Veterinäramt zur Anzeige zu bringen und auch tote Tiere nicht selbst zu einem Tierarzt zu bringen, um auf Tattoo oder Chip kontrollieren zu lassen, sondern “den Tierschutz” zu rufen.

Der ist ja schließlich dafür da. Der ist aber nicht etwa deshalb dafür da, weil er dafür bezahlt wird, nein. Er ist dafür da, weil er sich den Tierschutz ja immerhin auf die Fahne geschrieben und dann gefälligst auch zu helfen hat. Und zwar auf Zuruf. Sofort. 24/7/365.

Dieser Tierschutz“, das sind ganz oft Menschen, die mit beiden Beinen im Leben stehen und die neben Job, Familie, Haushalt und eigenen Tieren dann auch noch Pflegetiere versorgen, Telefonate entgegennehmen und raus fahren, wenn irgendwer etwas gemeldet hat.
Selten sitzt “der Tierschutz” (der reale Tierschutz) den lieben langen Tag vorm PC oder dem Telefon und wartet, bis sich ein Einsatz jeglicher Art ergibt, damit man mal was zu tun hat.
Der Tierschutz” wird eigentlich von jedem irgendwann mal gebraucht, aber von wenigen tatsächlich zu schätzen gewusst.

Niemand interessiert es, wenn man sein eigenes Leben, seine eigenen Befindlichkeiten, seine eigenen Wünsche oftmals ganz hinten anstellen muss, um seiner Passion zu folgen und zu helfen, wo es nur geht.
Im Gegenteil, es wird gemeckert, wenn man mal nicht nachts um eins erreichbar ist oder nicht innerhalb von 24 Stunden zurückruft oder eine Nachricht beantwortet, obwohl deren Bearbeitung auch ohne weiteres noch ein paar Tage hätte warten können oder die Anfrage einfach nicht zum Aufgabengebiet der “Tierschützer” gehört.

Besonders heftig wird es, wenn man Anrufer tatsächlich auch mal bittet, gewisse Dinge selbst zu machen.

Es gibt viele Leute, die es nicht nachvollziehen können, dass man bei der Versorgung von unzähligen Tieren – darunter immer auch Intensivpatienten – nicht mehrfach raus fahren kann, um zu versuchen, ein Tier einzufangen und abzuholen.

Bitte man dann, das Tier, welches eh maunzend vor der Türe sitzt, kurz reinzuholen, damit auch gesichert ist, dass es, wenn man raus fährt, auch vor Ort ist, gibt es unzählige Antworten, die immer mit den Worten “Das geht nicht, weil…” beginnen.

Man hat selber eine Katze, die andere Katzen hasst.
Man hat einen Hund, der austickt, wenn eine Katze die Wohnung betritt.
Man hat Sorge, dass die Katze Flöhe haben könnte.
Man hat Angst, dass die Katze die eigenen Katzen vielleicht anstecken könnte.

Sagt man dann, dass man nicht die Kapazitäten hat, mehrfach am Tag vergebens raus zu fahren um dann vor Ort die Aussage “die Katze ist GERADE nicht da, sonst sitzt sie immer den GANZEN TAG vor der Türe” zu hören, wird man angegriffen, was für ein Tierschutzverein man denn wäre, wieso man sich Tierschutz schimpft, wenn man dann nicht bereit ist, zu helfen.

Selbst zu faul und zu bequem, aktiv was zu machen, aber andere blöd anpampen, die in Stoßzeiten nicht mal mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht vor lauter Arbeit.

“Die Tierheime und Vereine sind verpflichtet, Tiere aufzunehmen und können nicht sagen, sie sind voll oder sie hätten keine Kapazitäten frei. Wo gibt es denn sowas? Wenn ich schon sowas mache, dann muss ich auch dafür sorgen, dass ich alle Tiere aufnehmen kann, die gebracht werden. Und wenn man psychisch nicht in der Lage ist, sowas zu machen, dann muss man halt zum Arzt gehen und sich behandeln lassen oder man muss “den Tierschutz” halt ganz sein lassen”.

Das sind so Aussagen, die einem um die Ohren gehauen werden, wenn man ablehnen muss, ein Tier aufzunehmen, da man bis über beide Ohren voll belegt ist und nicht über seine Kapazitäten gehen kann, da die Arbeit ja auch noch zu bewältigen und auch Platz da sein muss.

Aber selber kommen die Melder mit den oben genannten Ausreden und noch weiteren, wieso SIE nichts machen können. Dafür gibt es ja schließlich “den Tierschutz“.

Liebe Leute, wundert euch nicht, wenn “der Tierschutz” irgendwann mal ausflippt und sich zurückzieht, dann kann jeder, der immer nur fordert und die Klappe aufreißt, seinen Mist alleine machen und wer auf der Strecke bleibt, das sind die Tiere.

Unvernunft, Uneinsichtigkeit und Ungeduld – das sind Stoffe, aus denen die fordernde Gesellschaft zu einem großen Teil besteht und die auch vor “dem Tierschutz” nicht halt machen.

Es wundert nicht, dass passionierte Tierschützer keinen Bock mehr auf Menschen haben und den Kontakt zu ihnen meiden, wenn sie es können.

Wenn alle, die die Hilfe von Tierschützern in Anspruch nehmen, mal etwas weniger fordern und stattdessen etwas mehr nachdenken und mitarbeiten würden, dann wäre das Metier um ein vielfaches einfacher und man könnte viel mehr bewirken.

Denkt mal darüber nach…

(Gelesen, für gut befunden, geklaut, leicht abgewandelt und aus tiefstem Herzen geteilt).
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Noch mehr Welpen…. überregional

Am Samstag, den 11 Juli erreichte uns der Hilferuf einer Kollegin aus der Wesermarsch.

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Einer von 26 Welpen auf dem Hof.

Auf einem Hof sei eine Kastrationsaktion am Laufen. Elf circa zwei bis drei Wochen alte Welpen, die von ihren sehr scheuen Müttern versorgt werden, bräuchten in einigen Woche Platz in Pflegestellen. Ob wir vielleicht ein paar der Kleinen aufnehmen könnten?

Leider haben wir derzeit selber 19 Katzenkinder, teils im noch nicht vermittelbaren Alter, in unserer Obhut. Dem nicht genug, denn es sind noch sechs weitere, die wir einfangen müssen: Gut 90 Kilometer nördlich der Wesermarsch, auf der Insel Wangerooge, wurden diese beiden kleinen Geister alleine in einem ungeschützten Garten gesichtet, wo sie schon stundenlang rumlagen.

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Mutterseelen alleine.

Unsere dort lebenden und im Katzenschutz aktiven Freunde sind sofort mit Wärmedecke angerückt, die Tiere waren jedoch weg. Ein Welpe konnte inzwischen gesichert werden.

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Der erste Menschenkontakt.

Wiederum 90 Kilometer südwestlich von Oldenburg spielten sich richtige Dramen ab.

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Holly, wenige Tage alt.

Ela, die wir seit der Haustiermesse in Nordenham letztes Jahr nun auch endlich persönlich kennen, hatte als erfahrene Päpplerin ein einzelnes, von seiner Mutter verstoßenes Katzenkind aufgenommen: Holly – 1 Tag alt. Wenn die Mama schon nicht will, braucht so ein Winzling Geschwister, aber das klappte nicht. In dieser Situation hilft nur noch ein SnuggleKitty, welches allerdings viel zu lange Lieferzeiten hatte.

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DIE Snuggles.

SnuggleKitties sind Plüschtiere mit Platz für einen Wärmepad im Bauch und für ein kleines Herz, das dank Batterien puckert. Also für Minis in Not fast so gut wie die Mama. Wie gut, dass wir in Oldenburg noch ein nagelneues SnuggleKitty rumliegen hatten, welches dank DHL sogar schon am nächsten Tag bei Holly war und als Tausch-SnuggleKitty dienen kann. Kurzer Dienstweg. J

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Holly: SnugglePuppy geht auch.

Holly hat dennoch leider nur 4 Wochen leben dürfen. Sie starb am 13. Juli 2020.

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Holly: 02. – 13. Juli 2020.

Die Geschichte ist aber noch nicht zu Ende: Während es Holly zunächst gut ging wünschte sich Ela, noch „ein, zwei oder drei Kitten“. Tja, das ging flotter als gedacht in Form von drei Frühchen. Geboren in der Nacht zum 4. Juli 2020 von einer jungen Streunerin, die ihre Neugeborenen auf drei Meter verteilt hatte liegen lassen.

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1 Tag alt.

Auch diese Kleinen durften trotz guter Pflege nicht lange bleiben: Das erste Katzenkind starb nach einem Tag, der zweite nach zwei Tagen, der kleine Kater lebte nur fünf Tage.

In Kirchlinteln ist nun nur noch ein weiteres Katzenkind in Pflege: Der drei Wochen alte Tiger.

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Tiger.

Einzelfälle?

Die Welle der Katzenkinder erstreckt sich weit über den Nordwesten hinaus. Schauen wir beispielsweise ins rund 450 Kilometer südwestlich von Oldenburg gelegene Leipziger Umland.

Eine uns bisher nur virtuell bekannte und ohne Verein im Hintergrund arbeitende liebe Kollegin fragte per WhatsApp, ob wir noch KMR-Milch über hätten. Der erste Schwung von insgesamt sechs Welpen, die mit zwei Wochen angekommen waren, war schon aus dem Gröbsten raus, als der Tierarzt um Hilfe für drei Frühchen bat. Das kleinste nur 44 Gramm leicht! Abends gefunden und erst am folgenden Vormittag beim Tierarzt abgegeben. Eiskalt und unterversorgt. „Die Chancen stehen verdammt schlecht,“ sagte die WhatsApp aus Leipzig.

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44 Gramm – Du durftest nur zwei Tage leben.

An Aufzuchtmilch kommt man recht gut ran, nicht so an die Miracle Nipples. Das sind speziell für neugeborene kleine Säugetiere (Eichhörnchen, Katzen, Kaninchen etc.) entwickelte Sauger zur Flaschenfütterung. Diese Sauger sind der Geheimtipp unter den Päpplern und dementsprechend zur Hochsaison – JETZT! – ausverkauft. Oder auch nicht. Mit Glück konnten sechs Stück organisiert und nach Leipzig versendet werden.

Leider kamen sie zu spät. Die Kleinen haben nur zwei Tage überlebt.

Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, dass man immer noch pro Kastration argumentieren muss. Dass immer noch durch fehlende Kastrationen unnötig Leid produziert wird. Tierleid und auch Ohnmacht und Trauer bei den Pflegestellen, die alles geben so oft die Kleinsten verlieren. Wenn man dann noch in Tierschutz orientierten Facebook-Gruppen liest, dass man streunende Freigänger doch nicht sichern soll, da es sie traumatisiert (auch wenn das Tier weitab jeglicher Behausungen beim Müllfressen gesehen wird) und wenn dann noch solche Dummheiten kommen, das sich Hauskatzen ja auch mal bewusst entscheiden wegzulaufen um Streuner zu werden – dann kommt einem die Galle hoch! Aber richtig hoch.

Nachtrag vom 15. Juli:

11:10 Uhr – Es erreicht uns ein Hilferuf: Camper im Bereich Großenkneten haben ein Katzenkind gesichtet, welches seine Mutter sucht. Das Kleine rennt weg, wenn man sich ihm nähert. Wir werden gefragt wer helfen kann und eine Lebendfalle hat . Wir stellen umgehend den Kontakt zur Tierschutzgruppe Oldenburgerland e.V. raus, welche wir zusätzlich auch selber noch direkt kontaktieren.

15:20 Uhr – Die Finderin meldet: „”Habe ich probiert, kein WhatsApp. Aber für das Kitten gibt es keine Hilfe mehr, wurde heute Mittag von einem Hund (Dackel) hier auf dem Platz tot gebissen.“

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Für dich kam die Hilfe zu spät.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Danke für die vielen Spenden!

In den letzten Tagen erreichten uns auf verschiedensten Wegen zahlreiche Spenden, über die wir uns sehr freuen!

Es gab Welpen-Nassfutter von Felix, Lilou, Fine und Philipp für unsere immer größer werdende Schar an Katzenkindern. Frau Juilfs schickte nicht nur ein Nahrungsergänzungsmittel nebst bunt gemischten Leckereien, sondern kurz darauf ebenfalls Welpenfutter.

Einen Kratzbaum, Futter und diverses Zubehör kam von Familie Rösemeier-Kobusch, welche von uns zwei Katzen adoptiert haben.

Und nicht zu letzt erhielten wir fünf schöne, selbst gemachte Katzenkuschelkissen von großen Katzenfreunden, die gerne im Hintergrund bleiben möchten.

Allen sagen wir DANKESCHÖN!

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Das muss jetzt mal (wieder) raus!

Es ist wieder Frühsommer und Hochsaison der ausgesetzten Katzenkinder und wild geborenen Katzenbabys. Und auch in diesem Jahr muss ich meinen Frust, meinen Ärger und meine Traurigkeit irgendwie verarbeiten.

Ich habe gerade wieder kleine Katzenkinder in Pflege, die von einer scheuen Katzenmutter geboren und in einem Vorgarten in Straßennähe gefunden wurden. Die Einfangaktion verlief nicht gerade optimal. Ich robbte mich durch mehrere Gärten unter Sträuchern und Büschen, um nach den Kleinen zu suchen.

Zunächst waren mir nur 2 Babys gemeldet worden, weitere 4 tauchten einige Tage später an einer anderen Stelle auf. Zwei davon liefen bereits auf der Straße herum. Ein Baby wäre beinahe gestorben, voll mit Fliegeneiern im Fell, in den Augen und am Po. Es ist ein Wunder, dass alle Kätzchen überlebt haben. Ich hoffe, sie sind jetzt über den Berg.

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All das Elend geht mir sehr an die Nieren. Oft sitze ich stundenlang in meinem Katzenhaus, in dem die “Pflegis” untergebracht sind, weine und vergesse dabei mich selbst.

Und ich frage mich immer wieder: “Warum tue ich mir das eigentlich an?” Die Antwort ist ganz klar: Nur der Tiere zuliebe mache ich das, nicht für die hirnlosen und gleichgültigen Menschen, die hinter diesen Schicksalen stehen und für die ein Tierleben keinen Wert hat. Jeder, der seine Katze nicht kastriert, ist mitverantwortlich für das Leid der vielen Straßenkatzen und Streuner.

Seit einigen Jahren haben wir in ganz Niedersachsen die Kastrationspflicht und es hat sich NICHTS, aber auch gar nichts geändert!! Was nützt ein Gesetz, wenn nicht kontrolliert wird, ob es auch eingehalten wird?! Es kann doch nicht sein, dass die Tierschutzvereine und Tierheime das ausbaden müssen, was die Menschen nicht auf die Reihe bekommen!! Ich wohne seit 20 Jahren in Berne und habe alleine in meiner unmittelbaren Nachbarschaft fast 70 Katzen eingefangen, erwachsene Tiere kastrieren lassen und Katzenkinder über die Katzenhilfe Oldenburg e.V. vermittelt.

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Eigentlich wäre die Katzenhilfe nicht für Berne zuständig, aber da ich überwiegend Pflegekatzen aus dem Oldenburger Raum aufnehme, kümmert sich die Katzenhilfe auch um meine Notfälle. (DANKE ihr seid klasse!) Wegsehen können WIR nicht.

Wenn ihr jemanden kennt, der unkastrierte Katzen hat, macht ihn bitte darauf aufmerksam, dass es eine Kastrationspflicht gibt. Und beim Einfangen scheuer Katzen ist sicher jeder Tierschutzverein behilflich. Die meisten Tierärzte haben Lebendfallen, die sie verleihen. Und seid aufmerksam: Wenn ihr kleine Katzenkinder findet, meldet dies der Gemeinde, dem Ordnungsamt, dem Tiersuchdienst Wesermarsch und einem Tierschutzverein in eurer Nähe. Bitte schaut nicht weg!

Eine sehr liebe und engagierte Tierärztin hat mir einmal gesagt: “Menschen, die so herzlos und gleichgültig mit ihren Tieren umgehen, haben an der Stelle, an der die Empathie sitzen sollte, einen Hohlraum im Gehirn !” …. Ja, ganz genauso ist es !  ❤  🐱  ❤

nieldich auf bank

 

 

 

 

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Ganz viel Futter für Mariechen

Granz große Freude herrschte bei Mariechens Pflegestelle über das Paket mit dem ReConvales AntiPhos für nierenkranke Katzen sowie dem Ritzenberger Büffel-Futter. Das ist genau, was die Lütte jetzt gut brauchen kann.

Ganz herzlichen Dank an den Spender oder die Spenderin. (Es war kein Zettel dabei.)

Nachtrag: Dieser Beitrag war schon online, als ein Blick in den Briefkasten einen DHL-Zettel offenbarte. Die Sendung war bei der Poststelle schon abholbereit und enthielt drei große Flaschen ReConvales Tonicum, welches sehr nährstoffreich ist und auch noch den Appetit anregt. Perfekt! Noch mehr Freude seitens des Pflegefrauchens.

Ganz herzlichen Dank auch diesen unbekannten Spender!

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Super CARE-Paket für Mariechen! 🙂

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Danke für die Spenden

Wir freuen uns sehr über die großzügige Zuwendung unseres anonymen Spenders und über das lecker MjamMjam-Futter von unserer Wunschliste.

Chloes Pflegefrauchen hat sich das Futter bereits abgeholt und läßt lieb grüßen.

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Chloe freut sich!

Die finanzielle Zuwendung haben wir gleich in Futter für unsere kleine Katzenfamilie investiert, welchen den Auftakt ins Katzenkinder-Treiben dieses Jahres gemacht hat.

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Danke!

Ihre Pflegefamilie schreibt, dass ihr die sechs zusammen die Haare vom Kopf fressen. Nachschub ist bereits unterwegs. Wildes Spielen und Großwerden kostet Energie. 🙂

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Neues von Schmuddel & die Klimageräte

Der kleine Fundkater aus unserem Blogeintrag vom 25.04.20 entwickelt sich ganz prima.
Die Wunde verheilt sehr gut, er frisst rund um sich umzu und beginnt langsam damit, sich Stück für Stück von seiner großen Angst zu befreien. Während er frisst, darf man ihn streicheln und heute hat er sein Köpfchen tatsächlich schon einmal selbständig in Richtung Hand bewegt.
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Das Spielzeug, welches ihm zu Beginn extrem unheimlich war, liebt er inzwischen und tobt quer durchs Zimmer damit.
Ein quirliger kleiner Kerl, der ganz ganz viel Mut bewiesen hat, als er in seiner Not Hilfe bei Menschen gesucht hat. Das ist gerade nochmal gut gegangen.
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Ganz herzlichen Dank!

In diesem Zusammenhang danken wir Ela und Kai für ihre Spenden. Sie hatten unseren Aufruf bei Facebook gesehen und uns insgesamt drei Klimageräte vorbeigebracht. Bei Schmuddel unter dem Dach wird es nämlich schnell sehr warm und auf diversen Gründen ist das Lüften dort nicht so einfach. Eines der Geräte geht zudem an Marion, die unter ihrem Dach bereits ihre erste kleine Familie beherbergt.
welpen
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Wir haben ihn!

Am späten Mittwoch wurden wir über Facebook auf eine Katze aufmerksam, die auf der Suche nach Futter bei tierlieben Menschen aufgetaucht war. Das Tier sah erbärmlich aus, so dass hier schnelles Handeln erforderlich war.

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Donnerstag Vormittag wurde eine Lebendfalle zur Fundstelle gebracht und deren Handhabung sowie alles weitere mit der Finderin besprochen.

Wir hofften, dass die Katze am folgenden Morgen in der Früh in der Falle sein würde – und wurden angenehm überrascht! Bereits an Nachmittag kam die Entwarung: Katze ist eingefangen!

Also schnell von der Tierarztpraxis, wo gerade der Fang vom Vortag nach erfolgreicher Kastration abgeholt wurde, zur Pflegestelle, Kater abgeben, weiter zur Falle und wieder zur Praxis. Dort freute man sich kurz vor Praxisschluss über ein so baldiges Wiedersehen, zum inzwischen dritten Mal an diesem Tag. 😉

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Warten auf die Notfall-Behandlung.

Die Katze wurde notfallmäßig behandelt. Es ist ein unkastrierter Kater mit über 40° Fieber und einer großen, tiefen Wunde unter dem Hals, welche genäht werden muss. Der arme Kerl ist nur noch Haut und Knochen und hätte draußen wohl nicht mehr allzu lange durchgehalten.

Vom Tierarzt ging es wieder zur Pflegestelle. Montag wird der Kater wieder vorgestellt und kann dann hoffentlich schon kastriert werden. Wir werden dann in Ruhe noch weitere Untersuchungen veranlassen. Wenn er besser zu wege und zur Ruhe gekommen ist, werden wir auch mehr zu seinem Wesen sagen können, d.h. ob er scheu ist oder zahm und Menschen gewöhnt. Momentan ist er einfach nur fertig.

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Danke für Streu und Futter

Unser DHL-Fahrer hat zur Zeit alle Hände voll zu tun. 🙂

Heute erhielten wir eine große Sendung Katzenstreu sowie drei Platten mit Animonda-Schälchen, die noch heute von unseren Pflegestellen abgeholt werden.

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Vielen Dank!

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Danke schön!

 

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