Danke für das Animonda

Wir danken Frau Sch. mit Lissy und Balou für das gute Animonda, das schon seinen Weg in unsere Pflegstellen gefunden hat. 🙂

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Kitty: Nach 2 Jahren wieder zuhause!

Zwei Jahre war Kitty verschwunden, dank aufmerksamer Mitmenschen ist sie nun wieder bei ihrer Familie!

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Vor ein paar Wochen tauchte eine unbekannte Katze in Hatten auf. Anstatt wegzusehen nach dem leider immer öfter propagierten Motto “Die bestimmt ein Zuhause, bloß nichts unternehmen!“, waren die Finder stutzig und kontaktierten ihre Tochter. Diese wiederum nahm Verbindung mit uns auf, da wir ohnhin schon anderweitig uns kannten.

Die Fundkatze wurde erst einmal gesichtert mit dem Ziel nach einer Kennzeichnung zu schauen. So läßt sich der Halter ermitteln. Dann weiß man, ob das Tier in der Nachbarschaft wohnt und alles okay ist oder ob es eine vermisste Katze ist.

In diesem Fall wurde Kitty seit zwei (!) Jahren vermisst!

Die große Freude unsererseits und auf Seiten der Finder wurde jedoch schnell getrübt, denn die Rufnummer der Halter war nicht mehr aktuell. Tasso leistete mal wieder großartige Arbeit, indem man eine Mail die hinterlegte Adresse sendete. Und keine 10 Minuten später ging bei Helga ein Anruf ein: Kittys Halter waren am Apparat!

Die Freude war unendlich groß. Kitty war damals einfach verschwunden. Spurlos. Die Halter waren kurze Zeit vor Kittys Auffinden umgezogen und hatten die Adressdaten bei Tasso noch nicht geändert. Ebenso gut war die Rettung, da Kitty einen Abzess in der Wange hatte, der wahrscheinlich von einem Kampf herrührte. Ihre Menschen stellten sie umgehend beim Tierarzt vor, der die Wunde behandelte. 

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Caius auf Tour – Teil 3: Der Rolli ist da!

Nur wenige Tage nach dem Vermessen war er auch schon fertig: Der Rolli!

Der Rolli ist bereits zur Anprobe.

Caius durfte erst einmal dran schnuppern. Der Rolli ist im hinteren Bereich ausgepolstert, damit nichts drückt. Die Schlaufen hinten dienen dazu, dass man die Beine einhängen kann, wenn man möchte. Da Caius aber mit dem Rolli wieder ins Laufen kommt, können wir die Schlaufen abmachen. Man sieht an den Flügelschrauben, dass das Gefährt indivduell einstellbar ist.

Erstmal dran riechen….

Ein Video von Caius in Aktion gibt es hier: https://bit.ly/3dqgEX4

Küsschen nach der ersten Fahrt!

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Caius auf Tour – Teil 2

Am Samstag ging es auf große Fahrt zu Tante Emma nach Middelsfähr. Oder besser gesagt zu Tante Emma – Tierorthopädie mit Herz!

Unser Schätzchen braucht einen Rolli damit er in die Waagerechte kommt. Auch wenn er flink wie ein Wiesel über das Parkett robbt, ist das nicht ideal, denn er muss wieder ein Gefühl für eine normale Haltung bekommen und vor allem seine Muskeln wieder aufbauen. Dazu zählt nicht nur die Rückenmuskulatur, wie Katrin Ausmeier von Tante Emma, uns aufklärte, sondern auch die Bauchmuskeln. Es hängt eben alles zusammen.

Damit bei diesem Therapieschritt nichts schiefgeht, haben wir uns gegen einen Leih- bzw. gebrauchten Rolli entschieden und haben bei Tante Emma um einen Termin für die Anpassung eines individuellen Modells gebeten. Also ab in die Transportbox mit Caius und auf nach Middelsfähr.

“Huch?!? Die wollen was mit mir machen? Ausmesen?!?!?”

Ja, Caius, ausmessen. Das hast du schon richtig verstanden. Das orangene Ding sagt uns wie groß und lang du bist.

“OK, wenn ich vorne Bussi geben darf, darf die Tante hinten ausmessen.”

Siehste, geht doch! Länge, Breite, Höhe und festgestellt, dass der Kater ziiiieeemlich groß ist. Und vor allem lang. “Wie ein Dackel,” sagt die Chefin.

So, welche Farbe soll der Rolli denn haben?

“Violett-Tarnfarben?!?! Echt? Das ist doch nicht euer Ernst!!?” – Doch…..

Ehe Caius die Flucht antreten konnte wurde er sanft in den Transporter gesetzt und überzeugt, dass der schicke Rolli mit Sicherheit ganz wunderbar bei seiner Kumpeline Amy Eindruck schinden wird.

Kommenden Dienstag dürfen wir den Rolli abholen und berichten dann weiter.

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Danke für die Futter- und Sachspenden!

Diese Woche war richtig was los! Liebe Katzenfreunde haben uns jede Menge Futter und schöne Dinge für die Fellnasen gespendet.

Lini sagt, die Spenden sind klasse und freut sich für die Tierschutzkatzen. Danke an Familie Busch und an Frau Borde.
Weitere Futterspende von Familie Busch.
Frau Borde schenkte uns zudem dieses Spielzeug zum Leckerlie- bzw. Futtersuchen und legte noch eine Geldspende dazu. Danke schön!
Zwei Katzentoiletten und ein Kuschelsack trafen via Frau Gundlach ein. Auch dafür dankeschön.
Matti fragt sich, wer uns 64 Gläser feinstes Bio-Wildlachs-Futter geschenkt hat! Das kam am Freitag als Paket und sorgte für großes Staunen und freudige Überraschung. — Danke an Frau Horn! Wir haben gerade erfahren, dass Sie das Futter geschickt haben.
Rio möchte sich für den schönen Pappkarton bedanken, in dem das Biofutter geliefert wurde.

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Fünf Neuzugänge

Vier ängstliche Katzen oder Kater  – so genau wissen wir das noch nicht – sind am letzten Montag von unserem Verein aufgenommen worden.

garrel1Die vier stammen vom einen Schlachthof aus dem Oldenburger Umland, wo sie unter Paletten lebten, sich von Abfällen ernährten und LKWs ausweichen mussten.

Das rote Katzentier im Bild oben hat eine dicke Augenentzündung, die dringend behandlungsbedürftig ist. Die rote-weiße Katze daneben hat sich in der Fall die Wange aufgeschrammt, ist aber ansonsten in Ordnung.

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Die beiden scheinen aus gesund zu sein, aber haben doch sehr viel Angst. Für uns war es keine Alternative, die Tiere vor Ort zu lassen. Wir berichten weiter, wenn alle vier beim Tierarzt gewesen sind.

Der fünfte Neuzugang ist kommt aus der Wesermarsch: Eine junge Schildpatt-Dame ohne jegliche Kennzeichnung. Dafür aber nicht gesund und mit Augenproblemen. Zum Glück haben wir mit Dr. Wilken einen Augenfacharzt zur Hand. 

harrierwurp

 

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Caius auf Tour

Physiotherapeutin Katja Dageförde (Laufstark Oldenburg) hat uns für Caius zwei Hilfsmittel empfohlen: Eine Schlinge für Laufübungen und einen Rolli, den der Lütte vorrübergehend nutzen soll, damit er in die Waagerechte kommt und Muskeln aufbauen kann.

Die großartige Tanja Gienau hat eine Schlinge für Caius maßgeschneidert:

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Das ganze hat Handtaschen-Charakter….

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… und wurde schon zu ersten Übungszwecken genutzt.

Hinsichtlich des Rollis, den Caius ja nur vorrübergehend nutzen soll, hatten wir uns nach gebrauchten Modellen oder Leihversionen umgesehen, waren aber insgesamt nicht zufrieden mit den Optionen, denn bei der Anpassung ist einiges zu bedenken. 

Daher haben wir mit Tante Emma (http://vierbeiner-rehatechnik.de) Kontakt aufgenommen. Die Firma für Tierorthopädie und Reha-Technik hat nicht nur ein Elefanten-Gedächtnis und wusste selbst nach 10 Jahren sofort wer wir sind – wir haben auch gleich einen Termin bekommen!

spendeAm kommenden Samstag fahren wir nach Schortens und lassen einen Rolli auf Maß fertigen. Da sind wir dann sicher, dass alles so sitzt, wie es soll und das Gefährt auch wirklich einen Zweck erfüllt. 

Da freut es uns ganz besonders, dass unser anonymer Spender uns mit einem Zuschuss zum Rolli bedacht hat! Ganz, ganz herzlichen Dank!

 

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Update zu Caius: Von Reizstrom und Rollis

Caius geht es prima! auf Kratzbaum2Um genau zu sein, er nervt rum – aber nur, weil er im alten Zuhause noch nicht kastriert worden war. Trotz Handicap wird einem agilen und eben unkastriertem Jungkater von ca. 8 Monaten dann schnell langweilig und so jodelt Caius seinem Pflegefrauen die Ohren voll. Doch heute ist damit Schluss, denn unser Schatz wird kastriert.  🙂

Wie man am Foto links sieht, ist der Süße so flott, dass er es sogar alleine auf den Kratzbaum geschafft hat. Das schnelle Handeln der Ärzte sowie die physiotherapeutischen Übungen, die sein Pflegefrauchen Tina mit ihm macht, haben viel dazu beigetragen.

Inzwischen hat sein Fortschritt den Stand erreicht, dass wir mit Katja Dageförde von Laufstark eine Physiotherapeutin hinzugezogen haben, welche Caius professionell und gezielt fördern kann. Zwei Termine fanden schon statt, weitere ins bereits abgesprochen. Frau Dageförde sieht keinen Grund, dass Caius nicht wieder laufen können sollte. Bis dahin wird es noch etwas dauern. Frau Dageförde arbeitet nun u.a. mit Massagen und auch Reizstrom, um die Nerven und Muskeln zu aktivieren.

Zur Unterstützung empfiehlt sie zudem einen Rolli, um ihn in die Waagerechte zu bekommen und die Muskulatur zu fördern. Dies wird vorrübergehend sein, also als Reha-Maßnahme. Tina wird Laufübungen mit ihm machen. Wir sind dabei einen gebrauchten Rolli zu organisieren und anzupassen.

auf Decke2a

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Pfand für Katzen – Danke an Edeka Böse

Edeka Böse in Ofen engagiert sich schon seit einiger Zeit für gemeinnützige Zwecke, uns zwar indem man über drei Monate hinweg Pfandbons für ein bestimmtes Projekt spenden kann.

1 Kasten

Von November bis Dezember vergangenen Jahres wurden wir bedacht, was uns sehr gefreut hat. Wie man im obigen Bild sieht, haben viele Kunden ihren Pfand gespendet. Wie viel, dass erfuhren wir am letzen Freitag vor Ort durch Frau Böse und Mitarbeiterin Frau Stilke, die die zahlreichen Bons bereits eigebucht hatten. (Danke dafür!! Viel Arbeit.)

1 Böse und Stilke

Uuuuuuund: Stolze 290,50 Euro wurden gespendet! Wir waren echt platt und freuen uns sehr. Herzlichen Dank an Edeka Böse und die Kunden für die Unterstützung.

2 Spendensumme

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Hinsehen mit Verstand rettet Leben – Zwei Fälle

In den sozialen Netzwerken ist es immer wieder in heiß diskutiertes Thema: Soll man einem unbekannte Katzen sichern?

Mit Zuverlässigkeit eines Uhrwerks melden sich in kürzester Zeit Experten, die vehement bis hysterisch dafür plädieren gar nichts zu unternehmen, da man ja wohl nicht jede Katze einfach “einsacken” könne, es gebe schließlich viele Freigänger und überhaupt.

Augenmaß ist das Zauberwort.

Der Fall vom Dienstag Abend illustriert das sehr gut.

Gegen 18 Uhr wurden wir kontaktiert mit dem Bitte zu helfen. Eine wohlgenährte, zutrauliche Katze hatte den ganzen Tag über versucht in eine Arztpraxis in Etzhorn zu gelangen. Das ganze spielte sich an einer stark befahrenen Zufahrtsstraße ab. 

Wäre es nach der Nichts-Tun-Fraktion gegangen, ja, dann würde Findus immer noch draußen herum irren oder schlimmer noch vielleicht dem Verkehr zum Opfer gefallen sein.

findus

Findus

Auf Grund der Lage der Fundstelle und der Hartnäckigkeit des Tieres ins Gebäude zu gelangen fuhr eine unserer Pflegestellen hin und sicherte den Kater. Dieser war zum Glück gechipt sowie bei TASSO registriert. TASSO kontaktierte die Halter, welche sich dann bei uns meldeten.

Findus’ Zuhause ist 4 Kilometer Luftlinie vom Fundort entfernt. Die Strecke umfasst mehrere Autobahnabschnitte, Hauptverkehrsstraßen und Bahnlinine. Wie der verschmuste Geselle dorthin gekommen ist, bleibt ein Rätsel.

Findus kann allerdings nicht bei seinen Haltern bleiben. Sie haben ihn der Katzenhilfe übereignet und wir suchen nun ein neues Zuhause für den lieben Kater.

Merke:

  • Eine gepflegte, wohlgenährt wirkende Katze muss nicht zwingend ein Zuhause in der Nähe haben.
  • Die Kennzeichnung (Chip/Tätowierung) ist in Oldenburg, dem gesamten Ammerland und zahlreichen anderen Kommunen nicht nur Pflicht, sondern erleichtert auch das Ermitteln der Halter.

Fall 2 – Tarzan

Tarzan ist wie Findus erst 8 Monate alt und total zutraulich. Warum ein Einschreiten auch hier richtig war, erklären wir gerne.

Der Fundort an einer Hauptverkehrsstraße zwischen Oldenburg und Wardenburg spricht schon einmal dafür, zumal die Katze dort herumirrte. Gleich nach der Sicherung wurde nach einem Chip geschaut, was jedoch nicht auf Anhieb klappte, denn die Kennzeichnung war nicht an der sonst üblichen linken Schulterseite gesetzt. Hartnäckigkeit zahlt sich aber aus, denn im x-ten Anlauf piepte der Chipleser und erfreulicherweise lag auch hier eine Registrierung vor.

tarzan

Völlig erschöpft nach der Rettung.

Was dann kann, bestätigt uns mal wieder im Sichern und Prüfen der Kennzeichnung zwecks Kontaktaufnahme mit dem Halter. Und sorgte für echte Überraschung:

Tarzan war auf einen Tierschutzverein in Ostfriesland angemeldet! Zusammen mit seinem Bruder wurde er im August 2020 von diesem Verein nach Wilhelmshaven vermittelt. Wohlgemerkt: Der Fundort ist bei Wardenburg, ca. 40 Kilometer (!) Luftlinie entfernt!

Der ostfriesische Verein kontaktierte die Halterin und war entsetzt: Sie hatte Tarzan nebst Bruder nach nur 6 Wochen über eBay-Kleinanzeigen weggegeben. Die Tiere hatten sie genervt. Dass die Weitergabe an Dritte durch den Vermittlungsvertrag untersagt ist, war ihr egal. Name und Anschrift der neuen Halter wurden selbstverständlich auch nicht notiert. Egal, Hauptsache die Katzen waren weg. 6 Wochen nach der Erst-Vermittlung!

Wir haben uns zum Wohle des Katers mit dem Verein dahingehend geeinigt, dass er wir ihn übernehmen und uns um die Vermittlung kümmern. Letzteres hat gut geklappt, denn Tarzan zieht mit einem gleichaltrigen Kater zu einer sehr netten Familie nach Bremen.

Was aus Tarzans Bruder wurde, konnte nicht geklärt werden.

Merke: 

Hinsehen – gesunden Menschenversand einschalten – Sichern – Kennzeichung prüfen. Auch bei zutraulichen und gut genährten Tieren.

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