Helden

Helden – ein Wort in großen Lettern auf dem Umschlag, in welchem unser anonymer Spender uns eine großzügige Spende zukommen ließ.

helden

Danke!

Normalerweise ist man ja bescheiden, doch heute sind wir mal stolz!

Helden – ja, das sind wir. Das sind Britta und Ute und Uschi, die tagelang alle zwei Stunden ihre Flaschenkinder gefüttert haben, auch nachts, und denen jeweils ein Flaschenkind im gestorben ist.

Heldin – das ist Mandy, die erst seit September Pflegestelle ist und ebenfalls miterleben musste wie ein schwer kranker Welpe starb.

Heldin – das ist Larissa, die ebenfalls als neue Pflegestelle einen Tag nach der Aufnahme die Mutterkatze dreier Welpen verlor.

Helden sind – Frau Henschke, die immer wieder gerne Pflegekatzen ihr Heim öffnet. Ute, die ohne Murren auch schüchterne Katzen beherbergt und mit Menschen vertraut macht. Sonja S., die mit ihrer Familie liebevoll ihre Pfleglinge betreut. Janine, die ohne Zögern kranke Tiere aufnimmt. Waltraud, die Pflegetiere betreut und so oft für Tierarztfahrten einspringt. Meike, die schweren Herzens sich von ihrer kleinen schwarzen Katzenfamilie auf Zeit trennte im Wissen, dass sie es im neuen Zuhause gut haben werden. Kerstin, die spontan einspringt für junge Notfälle. Samy und ihre Mutter, die auch die ganz harten Fälle betreuen und so lange dabei bleiben, bis das passende Zuhause da ist. Tanja, die lange mit den wilden Wangeroogern das Leben bei Menschen geübt hat – mit Erfolg. Katharina, die zur Stelle war als wir nicht mehr wussten wohin mit den Neuzugängen. Kirchhoffs, die zwei Katzenkinder ein vorrübergehendes Zuhause bieten. Gudrun, die man auch um Mitternacht spontan mit einem unkastrierten Pflegekater beglücken kann. Sonja H. die immer und immer wieder die richtig heftigen Fälle übernimmt und mit ihrem Wissen und ihrer Gründlichkeit Schrecken der Tierärzte ist. Tina, die Sonja H. nichts nachsteht. Marion, die schon unzählige Nächte Flaschenkinder gefüttert hat und deren Expertise in Sachen Welpen nicht mit Gold aufzuwiegen ist. Und – last but not least – Helga, die auf so vielen Baustellen gleichzeitig zu kämpfen hat, dass niemand mit ihr tauschen möchte und die trotz allem immer für Katzen in Not da ist.

Lieber anonymer Spender – Sie haben so recht. 🙂 DANKE!

kleine helden

Die vier wollen noch heldenhaft die Welt erobern. Geboren am Morgen des 11. Oktober 2019.

 

 

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Wie niedlich – Katzenkinder…

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(Update am Ende des Beitrags)

16 neue Katzen haben wir in vier Tagen aufgenommen. Gleichzeitig wurden uns noch gut 15 weitere Tiere gemeldet und am heutigen Samstag noch weitere 6.

Möchte hier noch jemand auch nur ansatzweise mit uns über den Sinn der Kastrationspflicht diskutieren wollen?

Wenn ja, dann lesen Sie bitte den Lagebericht der letzten Woche:

Die Katzen, die Sie hier im Karton sehen, wurden von einer Dame in Achternmeer entdeckt wie sie auf der Straße rumliefen. Wir schätzen sie auf ein Alter von 4 Wochen. Fünf von ihnen konnte Andrea, eine aktive Tierfreundin, einfangen. Ein sechstes hatte sich in einen Kaninchenbau verkrochen. Nach zwei Tagen des Suchens, des Kriechens durch Dornen und Gestrüpp wurde es zum Glück entdeckt. Andrea hat den Hasenbau mit bloßen Händen aufgegraben und den Welpen gerettet. Von der Mutterkatze keine Spur.

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Panther, 6 Wochen.

Der kleine Kater auf dem Bild ist niedlich, nicht wahr? Ja, und er ist tot.

Warum? Weil ein Landwirt sich nicht um die Kastrationspflicht schert. Weil mitleidsvolle Menschen ihn und seinen Bruder vor der bäuerlichen “Entsorgung” retten wollten und dann falsch ernährt haben. Panther starb mit nur 6 Wochen an Durchfall. Wir kämpfen um das Leben seines Bruders.

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Mutterkatze mit vier Welpen.

Aus Hatten wurde uns diese Mutter mit ihren Welpen gemeldet. Sie wurde in eine Pflegestelle übergeben, von der man uns sehr zeitnah meldete, dass es dem erwachsenen Tier nicht gut ginge. Unser Tierarzt konnte sie nur noch erlösen.

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Zwei der überlebenden Welpen.

Von den Kollegen des Tierheims Oldenburg übernahmen wir eine scheue, hochträchtige Katze. Sie warf einen Tag später, am 19.September. Sieben Welpen wurden geboren. Die Pflegestelle fand sie am nächsten Morgen eiskalt und steif in der Wurfhöhle. Die Mutterkatze war völlig überfordert mit dem Nachwuchs.

Das kleinste der Neugeborenen starb einen Tag nach der Geburt. Es wog nur 60 Gramm. Wir haben die Kleinen auf Pflegestellen verteilen müssen. Sie sind krank und trinken schlecht. Ein weiterer Welpe aus dem Wurf starb zwei Tage später.

Die Pflegestellen sind am Limit. Sie arbeiten hart, geben eine Menge Herzblut. Und müssen dann sowas erleben.

Meint immer noch jemand, dass Katzen nicht kastriert werden müssen? Meint immer noch jemand, dass Kitten ach so niedlich sind? Denken Sie, dass Kater ihren Spaß haben und Kätzinnen Mutterglück genießen sollten?

Dann laden wir Sie herzlich ein für uns als Pflegestelle zu arbeiten und aus erster Hand Erfahrung zu sammeln. Mit allem Drum und Dran.

Update:

Seit der Veröffentlichung des Beitrages

  • wurden uns 6 scheue Welpen im Alter von ca. 12 Wochen gemeldet
  • wurde ein verwaist aufgefundenes 4 Tage altes Katzenkind aus dem Stadtgebiet über das Tierheim an uns weitergeleitet, da die Kollegen die intensive Pflege, die so ein Wurm benötigt nicht leisten können (das Tierheim ist aus überlastet!)
  • wurde eine Mutterkatze überfahren und ihr überlebender Welpe (7 Wochen alt) aufgenommen

Wir haben nun 22 Katzen in 1 Woche aufgenommen, von denen 4 gestorben sind.


Zur Erinnerung: Die Kastrationspflicht gilt inzwischen bundesweit in mindestens 768 Städte und Gemeinden! Wo, das können Sie auf der Seite des Tierschutzbunds nachlesen. (Klicken Sie dort auf das entsprechende Bundesland, es öffnet sich dann die Aufstellung.)

Städte und Gemeinden mit Kastrationspflicht.

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Neues von Leo

Erinnern Sie sich?

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Am 15.06.2019 berichteten wir über Kater Leo und suchten händeringend eine Pflegestelle für den Kater, der sich massiv selbst verletzte. Wir hatten seinerzeit in einer unserer Pflegestellen „notfallmässig ein Eckchen für Leo freigeräumt“ und waren froh, dass er zunächst einmal irgendwo unterkommen konnte.
Auch in der Pflegestelle gingen trotz sämtlicher Behandlungen, trotz unentwegtem Kümmern, die Selbstverletzungen weiter. Leo brachte alle zum Verzweifeln. Heilten die Wunden endlich ab, ging es kurze Zeit später wieder los. Leo hatte Angst vor sich selber, so schien es. Die Pflegestelle mochte nicht nach Hause fahren wenn sie ihn kurzzeitig mal alleine lassen musste, weil immer die Angst im Nacken saß, dass sich Leo in ihrer Abwesenheit erneut selbst zerfetzt hat.
Heute, nicht einmal drei Monate später, kann man über seinen Zustand nur staunen.
Die jetzigen Medikamente schlagen an!
Dies und die Tatsache, dass aus dem “notfallmässig freigeräumten Eckchen“ eine Dauerpflegestelle geworden ist, dass Leo in den gesicherten Garten kann, sich prima mit den vorhandenen Katzen versteht und ganz einfach dazugehört, freut uns unglaublich für den kleinen Kerl.
Danke hierfür an Tina und Dennis – ihr seid das beste, was Leo passieren konnte.
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Erfolgreicher Flohmarkt

Am ersten Sonntag im September waren wir mit einem Stand auf dem Flohmarkt bei IKEA vertreten. Mit vielen schönen Dingen von Kleidung über Haushaltsartikel und Deko  konnten wir fast 310,- Euro einnehmen.

Und nicht nur das: Wir haben viele nette Gespräche geführt sowie einige Katzenfreunde getroffen, welche ihre Samtpfoten über unseren Verein bekommen haben.

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Trödelmobil unterwegs bei IKEA.

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Haustiermesse in Nordenham

Bei bestem Wetter waren wir am 25. August auf der Haustiermesse Katze, Hund & Co in Nordenham.

messe nordenham

Die Kollegen vom Tiersuchdienst Wesermarsch e.V. hatten zum dritten Mal geladen. Das Programm war bunt gemischt – vom Falkner über Dog Dancing, Kletterwand zu tollen Zubehör-Ständen und Tierschutz und vieles mehr. Für jeden war etwas dabei.

Die netten Kollegen von Kitten in Not e.V. waren auch wieder da und wie schon 2017 interessante Gesprächspartner. Mit dabei hatten die Kollegen Ela Dierks, welche uns bisher nur virtuell über Facebook bekannt war. Schön, wenn sich dann “in echt” festquatscht. 🙂

Eine richtig tolle Überraschung wartete zusätzlich auf uns: Sehr nette Tierfreunde, welche uns schon seit längerer Zeit immer wieder unterstützen, nutzen die Gelegenheit uns am Stand persönlich kennen zu lernen.

Dem aber nicht genug: Wir bekamen von den Tierfreunden auch gleich noch mehrere Katzenbettchen geschenkt. Diese sind von Ela handgenäht und wurden zu Gunsten von Kitten in Not e.V. verkauft. Ein prima Zirkelschluss. So geht Tierschutz. 🙂 Ganz herzlichebn Dank.

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Onno testet die Bettchen.

 

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Auslauf für Mucky

Mucky ist einer von mehreren Diabetiker, welche wir im Verein versorgen und medizinisch betreuen. Da er regelmäßig gemessen und gespritzt werden muss, ist es nicht unbedingt ratsam ihn in unkontrollierten Freigang lassen.

gehege-mucky

Mucky

Die Freude war groß, als wir von Eva Fackelmann, die unsere Arbeit schon seit weit vor der Katzenhilfe Oldenburg e.V. kennt, ein Außengehege zu gesprochen bekamen.

gehege-auto

Gehege konnte so gerade im Auto verstaut werden.

Das Gehege haben Sonja (Muckys Pflegestelle) und die Webmasterin zusammen mit Eva vor 14 Tagen in 2 Stunden Kleinarbeit abgebaut. Es ist enorm solides Konstrukt: Aluminium-Vierkant-Stangen, dicke Kunststoff-Steckverbindungen und nicht durchbeißbares Netz! Absolut hochwertig.gehege-haus

Wir freuen uns total, dass Mucky nun endlich einen Auslauf bekommt. Gut 16 Quadratmeter Grundfläche werden es. Hinzukommen noch Möglichkeiten auch in die Höhe zu klettern.

Wir danken Eva Fackelmann ganz herzlich für dieses enorm großzügige Geschenk.

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Danke an unseren Spender

Lieber Spender, wir freuen uns sehr über die großzügige Spende, welche hier wohlbehalten eingetroffen ist. Wir haben momentan viele Katzenkinder und ihre Mütter  sowie auch scheue Mütter in den Pflegestellen. Sie brauchen noch eine Weile bis zur Vermittlung, so dass wir die Spende für die kleinen Familien verwenden werden.

Danke!

spende

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