Die Dünen-Tiger

Wer im Tierschutz engagiert ist, hat eigentlich nie Pause.

flascheDa möchte man auf Wangerooge ausspannen und wird auch noch von Freunden zum Segeln eingeladen – und dann kommt alles anders.

Kurz vor dem Treffen werden die Freunde, die sich auf der Insel um den Katzenschutz kümmern, informiert, dass zwei Katzenkinder gefunden wurden. Also Planänderung.

Die Lütten waren zwei Frauen, die mit ihren Hunden spazieren gingen, direkt vor die Füße gelaufen. Weit ab vom nächsten Haus, in mitten der Hagebuttenfelder gen Westen der Insel.

Katerkind Tjark und seine kleine Schwester Esmeralda (benannt nach einem örtlichen Seefahrer und dem nun warten müssenden Segelboot) bekamen erst einmal Aufzuchtmilch.

Interessanterweise sind sie ganz proper. Haben klare Augen, saubere Ohren, dichtes Fell stehenund weiche Ballen. Und – sie sind zahm! Keine Furcht vor fremden Menschen, keine Angst vor den Hunden im Haus der Finder. Das ist sehr ungewöhnlich für Welpen, wenn sie womöglich als wilde Katzenkinder draußen geboren wurden.korb

Unsere Vermutung geht in die Richtung, dass sie von einer örtlichen, trotz Pflicht nicht kastrierten Katze stammen und “entsorgt” wurden. Oder, dass sie von Tagesurlaubern einen Tag zu vor ausgesetzt wurden. Wir werden es wohl nie erfahren.

Das nach dem Seefahrer Leif Erikson benannte dritte Katzenkind, welches mittags bereits gehört, aber nicht gesehen worden war, konnte am späteren Nachmittag eingesammelt werden. Die Finder halten weiterhin Ausschau nach noch mehr Welpen oder gar einer Mutter.

Die drei Seefahrer konnten am nächsten Tag mit uns nach Oldenburg reisen. Diesmal mit dem Flugzeug! 🙂

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Sie sind auf der Pflegestelle gut angekommen.

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Danke an den anonymen Spender!

Lieber Spender – der Gang zum Briefkasten hat uns heute sehr freudig überrascht. Ganz herzlichen Dank!

Ihre großzügige Spende kommt zu einer Zeit, in der wir mehrere Katzen mit größeren OPs haben. Kessys Behandlung kann damit weiter beglichen werden. Kater Mucky, ein von uns betreuter Diabetiker, muss die Zähne saniert bekommen, damit er wirklich gut eingestellt werden kann. Und auch die drei Insel-Tiger, welche am Wochenende mutterseelenallein in den Dünen Wangerooges gefunden wurden, freuen sich.

spende

Danke auch im Namen der Katzen!

 

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Erneut ein großes DANKESCHÖN an unseren Spender

Erneut sind wir einem anonymen Katzenfreund zu großem Dank verpflichtet.

Diese großzügige Spende erreicht uns zu einem Zeitpunkt, an welchem eine hohe Rechnung für Kessys schwierige OP vorliegt und bereits die erste Katzenmutter mit ihren Welpen bei uns eingetroffen ist.

Ganz herzlichen Dank auch im Namen unserer Schützlinge!

spender

Danke!

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Danke für die Spende!

Heute erhielten wir ganz besondere Post: Unser anonymer Spender hat an uns gedacht.

Wir freuen uns ganz tüchtig und bedanken uns sehr, denn in den kommenden Tagen werden wir drei Katzen aufnehmen, von denen zwei auf Grund ihres deutlich fortgeschrittenen Alters auf jeden Fall erst einmal gründlich vom Tierarzt behandelt werden müssen.

spende

Danke!

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Danke an Bella Singer

Wir danken der Hundeschule Bella Singer ganz herzlich für eine großzügige Spende von 380,- Euro, zu welcher viele liebe Tierfreunde beigetragen haben. Diese Spende fließt in die Tierarztkosten von Katzenkind Mile und ihren Geschwistern, die wir im folgenden Artikel vorstellen.

Danke! 🙂

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Kleines Wunder Mila

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Am 19.11.17 erfuhren wir über Facebook von einem Bauernhof in Ostfriesland, auf dem 14 Katzen, teilweise in einem sehr schlechten Zustand und alle unkastriert, lebten.

Unter diesen Katzen waren auch vier sehr junge Tiere, die es besonders schlimm getroffen hatte. Wir boten unsere Hilfe für die Kleinen an, sodass sie am 23.11. nach Oldenburg und sofort zum Tierarzt kamen. Dort machte sich das erste Ausmaß ihres Zustandes klar: verfloht, unterernährt, dehydriert, voller Milben, Würmer, Haarlinge und verschnupft.

Während drei der Kleinen zumindest ein wenig Futter zu sich nahmen, legte sich eine nur hin und wirkte apathisch, weswegen sie auf eine andere Pflegestelle umzog. Drei Tage später verstarb sie dort, für sie kam die Hilfe leider zu spät.

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Für die verbliebenen drei Katzen begann eine Odyssee zwischen Tierarzt und Pflegestelle und für uns eine Zeit voller Wut und Trauer. In den darauffolgenden zwei Wochen verstarben noch zwei weitere Katzen, sodass nur noch eine übrig war. Ein Röntgenbild einer der Verstorbenen zeigte, dass die Lunge komplett von Würmern zerfressen war. Es ist unvorstellbar, wie viel Leid die Kleinen in ihrem kurzen Leben erfahren mussten.

Mit der letzten überlebenden Katze, der Kämpferin, unserem kleinen Wunder Mila, ging es langsam bergauf. Am 17.12 konnte sie endlich in eine Pflegestelle ziehen, in der sie zur Ruhe kommen konnte. Zwar war sie noch sehr schwach und zeigte kein typisches Verhalten einer jungen Katze, doch wir hatten eine kleine Hoffnung, dass sie es schaffen könnte. Über Weihnachten kam noch die frohe Botschaft hinzu, dass sie ein tolles Zuhause in Aussicht hat, sobald sie mit dem Schlimmsten durch ist. Am 02.01 sollte sie daher beim Tierarzt noch einmal gründlich durchgecheckt werden. Doch da kam die nächste niederschmetternde Diagnose – Leukose. Für Mila bedeutet das, dass sie immer anfällig für Krankheiten sein wird, sie keinen ungesicherten Freigang haben darf, da sie eine Gefahr für ungeimpfte Katzen darstellt und dass ungewiss ist, wie lange sie mit der Krankheit leben kann, bis sie ausbricht. Es könnten Monate, ein oder mehrere Jahre sein.

Fest steht, dass sie wahrscheinlich nicht so alt wie eine gesunde Katze wird. Für uns bedeutete das, dass ihre Vermittlung schwer bis unmöglich werden wird, denn wer möchte schon eine kranke Katze aufnehmen? Doch wir haben uns getäuscht, denn die bereits vorhandene Interessentin ist nicht abgesprungen und war eher etwas geschockt, dass wir der Meinung waren, sie könnte es tun. Und so kam es, dass wir Mila am 13.01. in ihr neues Zuhause – und damit auch zurück nach Ostfriesland – bringen konnten.

Und auch, wenn wir und vor allem ihre letzte Pflegestelle mit einem lachenden und einem weinenden Auge die Rückfahrt nach Oldenburg angetreten haben, so wissen wir, dass Mila wohl mehr Glück mit ihrem Zuhause gehabt hat, als sie sich gerade vorstellen kann und wir sind unendlich dankbar, dass es Leute gibt, die solche Tiere aufnehmen und ihnen ein Zuhause schenken. Ohne die Anstrengung, die Zeit, die Mühe und die Liebe, die die Pflegestellen und die Tierarztpraxis in dieses kleine Wesen gesteckt haben, wäre Mila wohl heute nicht mehr am Leben und wir könnten uns nicht an den Fotos und Videos aus ihren neuem Zuhause erfreuen. Für sie hat sich der Kampf gelohnt.

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Spende vom “Weihnachtsmann”

Mehr als überrascht waren wir am Donnerstag beim Öffnen der Weihnachtspost! Unser lieber anonymer Spender hat an uns gedacht und uns eine äußerst großzügige Spende zukommen lassen.

Auf diesem Wege möchten wir uns ganz, ganz herzlich bedanken!

spende-dezember-2017

DANKE!!!

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