Neues von Leo

Erinnern Sie sich?

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Am 15.06.2019 berichteten wir über Kater Leo und suchten händeringend eine Pflegestelle für den Kater, der sich massiv selbst verletzte. Wir hatten seinerzeit in einer unserer Pflegestellen „notfallmässig ein Eckchen für Leo freigeräumt“ und waren froh, dass er zunächst einmal irgendwo unterkommen konnte.
Auch in der Pflegestelle gingen trotz sämtlicher Behandlungen, trotz unentwegtem Kümmern, die Selbstverletzungen weiter. Leo brachte alle zum Verzweifeln. Heilten die Wunden endlich ab, ging es kurze Zeit später wieder los. Leo hatte Angst vor sich selber, so schien es. Die Pflegestelle mochte nicht nach Hause fahren wenn sie ihn kurzzeitig mal alleine lassen musste, weil immer die Angst im Nacken saß, dass sich Leo in ihrer Abwesenheit erneut selbst zerfetzt hat.
Heute, nicht einmal drei Monate später, kann man über seinen Zustand nur staunen.
Die jetzigen Medikamente schlagen an!
Dies und die Tatsache, dass aus dem “notfallmässig freigeräumten Eckchen“ eine Dauerpflegestelle geworden ist, dass Leo in den gesicherten Garten kann, sich prima mit den vorhandenen Katzen versteht und ganz einfach dazugehört, freut uns unglaublich für den kleinen Kerl.
Danke hierfür an Tina und Dennis – ihr seid das beste, was Leo passieren konnte.
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Erfolgreicher Flohmarkt

Am ersten Sonntag im September waren wir mit einem Stand auf dem Flohmarkt bei IKEA vertreten. Mit vielen schönen Dingen von Kleidung über Haushaltsartikel und Deko  konnten wir fast 310,- Euro einnehmen.

Und nicht nur das: Wir haben viele nette Gespräche geführt sowie einige Katzenfreunde getroffen, welche ihre Samtpfoten über unseren Verein bekommen haben.

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Trödelmobil unterwegs bei IKEA.

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Haustiermesse in Nordenham

Bei bestem Wetter waren wir am 25. August auf der Haustiermesse Katze, Hund & Co in Nordenham.

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Die Kollegen vom Tiersuchdienst Wesermarsch e.V. hatten zum dritten Mal geladen. Das Programm war bunt gemischt – vom Falkner über Dog Dancing, Kletterwand zu tollen Zubehör-Ständen und Tierschutz und vieles mehr. Für jeden war etwas dabei.

Die netten Kollegen von Kitten in Not e.V. waren auch wieder da und wie schon 2017 interessante Gesprächspartner. Mit dabei hatten die Kollegen Ela Dierks, welche uns bisher nur virtuell über Facebook bekannt war. Schön, wenn sich dann “in echt” festquatscht. 🙂

Eine richtig tolle Überraschung wartete zusätzlich auf uns: Sehr nette Tierfreunde, welche uns schon seit längerer Zeit immer wieder unterstützen, nutzen die Gelegenheit uns am Stand persönlich kennen zu lernen.

Dem aber nicht genug: Wir bekamen von den Tierfreunden auch gleich noch mehrere Katzenbettchen geschenkt. Diese sind von Ela handgenäht und wurden zu Gunsten von Kitten in Not e.V. verkauft. Ein prima Zirkelschluss. So geht Tierschutz. 🙂 Ganz herzlichebn Dank.

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Onno testet die Bettchen.

 

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Auslauf für Mucky

Mucky ist einer von mehreren Diabetiker, welche wir im Verein versorgen und medizinisch betreuen. Da er regelmäßig gemessen und gespritzt werden muss, ist es nicht unbedingt ratsam ihn in unkontrollierten Freigang lassen.

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Mucky

Die Freude war groß, als wir von Eva Fackelmann, die unsere Arbeit schon seit weit vor der Katzenhilfe Oldenburg e.V. kennt, ein Außengehege zu gesprochen bekamen.

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Gehege konnte so gerade im Auto verstaut werden.

Das Gehege haben Sonja (Muckys Pflegestelle) und die Webmasterin zusammen mit Eva vor 14 Tagen in 2 Stunden Kleinarbeit abgebaut. Es ist enorm solides Konstrukt: Aluminium-Vierkant-Stangen, dicke Kunststoff-Steckverbindungen und nicht durchbeißbares Netz! Absolut hochwertig.gehege-haus

Wir freuen uns total, dass Mucky nun endlich einen Auslauf bekommt. Gut 16 Quadratmeter Grundfläche werden es. Hinzukommen noch Möglichkeiten auch in die Höhe zu klettern.

Wir danken Eva Fackelmann ganz herzlich für dieses enorm großzügige Geschenk.

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Danke an unseren Spender

Lieber Spender, wir freuen uns sehr über die großzügige Spende, welche hier wohlbehalten eingetroffen ist. Wir haben momentan viele Katzenkinder und ihre Mütter  sowie auch scheue Mütter in den Pflegestellen. Sie brauchen noch eine Weile bis zur Vermittlung, so dass wir die Spende für die kleinen Familien verwenden werden.

Danke!

spende

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Kuschelige Post

Ganz besondere Post erreichte uns:  Zwei Kartons mit kuscheligen Katzen, Teddys und Pinguinen.

Wir haben sie zur Vergesellschaftung zu den Hasen, Igeln Hunden, Katzen und Teddies der anderen Sendung gesetzt. 🙂

Danke an die lieben Spender, die uns damit für unseren Stand bei der 3. Nordenhamer Haustiermesse am 25. August 2019 unterstützen. Wir freuen uns sehr über diese Spende.

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Alles gut angekommen.

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Wenn alles anders kommt, als gedacht…..

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Leo wurde uns zur Vermittlung übergeben. Uns wurde mitgeteilt, dass Leo unter einer Futtermittelunverträglichkeit und Flohallergie leidet. Es seien mehrere Auschlussdiäten gemacht und ein passendes Futter gefunden worden. Das Hauptproblem sei jedoch nach Aussagen der Halter, dass sich Leo während der Schwangerschaft seines Frauchens vom Wesen her verändert habe. Nach der Geburt der Kinder zog sich Leo dann ganz zurück, versteckte sich in der Werkstatt seiner Halter oder in einem kleinen Verschlag unter der Hauptwasserleitung und nahm nicht mehr am Leben teil. Zudem begann er sich blutig zu kratzen. Als Therapie war Kortison gegeben worden, was wiederum zu Diabetes führte. Da Leo aber sich aber weiter kratzte, gaben ihn seinen Halter Ende 2018  in einer Tierarztpraxis ab mit der Bitte, man möge ihn von dort vermitteln. Nach zwei Monaten in der Praxis mussten seine Halter Leo wieder zurückholen. Die Praxis wurde über die Weihnachtsfeiertage geschlossen, konnte somit ihn nicht versorgen und überhaupt war er in den zwei Monaten aufgeblüht, wie ausgewechselt und Symptom frei. Der Diabetes war nach einer Futterumstellung unter Kontrolle.

Soweit ein klarer, ganz klassischer Fall, möchte man denken: Ein vom menschlichen Nachwuchs gestresster Kater, welcher nach Umzug in eine ruhige Pflegestelle oder ein passenden Zuhause aufblühen wird.

Von wegen.

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Leo auf der Pflegestelle.

Leo kam im April zu uns in eine ruhige Pflegestelle und zog dann Ende April als Einzeltier zu einer ruhigen älteren Dame mit viel Zeit und Platz um.

Inzwischen sitzt Leo auf der nächsten Pflegestelle. Er hat mehrere erfolglose Tierarztbesuche hinter sich und hat wieder massive blutige Kratzwunden. Wir sind ratlos.

Aber vor allem sind wir sprachlos, denn Leos Geschichte hat eine lange Vorgeschichte. Diese erfuhren wir dann scheibchenweise……

Der Züchter gab den armen Kerl verfloht ab. Das ist an sich schon ein Unding. Mit der Kastration im Alter von 9 Monaten gingen schon die Hautprobleme los. Leo war bei Geburt der Kinder bereits 8 Jahre (!) alt. Mit anderen Worten: Die Haut- und Kratzproblematik bestand schon seit Jahren!

Man hat viel probiert, ist bei unterschiedlichen Tierärzten gewesen, bei Spezialisten. Die Spezialisten gaben Cortison, Antibiotika, Flohmittel, Desinfektionsmittel. Täglich. Über Monate hinweg. Dass ein Organismus so kaputt gemacht wird, ist kein Wunder. Dass die Psyche leidet ist ebenfalls kein Wunder.

Sein neues Zuhause vom April musste Leo jetzt wieder verlassen. Leo verletzt sich so stark, dass es kaum zu ertragen ist. Sein neues Frauchen war völlig überfordert mit dieser Situation.

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Blutig gekratzter Hals.

Leo verbrachte zwei Tage in der Tierarztpraxis in einem Käfig, während wir rotierten. Alle Pflegestellen sind besetzt und werden bis auf weiteres auch nicht so schnell frei werden, da wir zahlreiche Mutterkatzen mit noch sehr jungen Welpen haben. Oder sehr scheue Tiere, deren Vermittlung länger braucht.

Wir haben jetzt notfallmässig ein Eckchen für Leo frei geräumt – einen Notbehelf auf sehr kurze Zeit, nicht mehr und nicht weniger.
Wäre man ehrlich zu uns gewesen, hätte man diesem armen Tier das ganze Prozedere ersparen können. Man hätte viel gezielter nach einer adäquaten Pflegestelle und einem neuen Zuhause suchen können.

Wir sind bitter enttäuscht und traurig. Vor allem aber tut uns dieser Kater leid. Er ist ein ausgesprochen lieber Kerl, der gerne schmust und sehr freundlich ist.

Unser Plan ist, ihm jetzt eine intensive naturheilkundliche Therapie zukommen zu lassen – alles andere ist ausgereizt – und wenn dies nicht zu deutlicher Linderung führt, wird er wieder Cortison und somit auch wahrscheinlich Diabetes bekommen.

Wir suchen jetzt dringend eine Pflegestelle, die bereit ist, mit Leo die angestrebten Therapien durchzuführen. Die bereit ist, ihn auch weiterhin zu versorgen und lieb zu haben wenn das alles nicht greift und wir auf Cortison zurückgreifen müssen – wenn der Diabetes zurückkommt.

03 leo beutel

Leo

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