Wunschbaum bei Hornbach

Wir danken Hornbach an der Edewechter Landstraße hier in Oldenburg, dass man dort an uns gedacht hat, denn die Katzenhilfe Oldenburg e.V. ist dieses Jahr Begünstigte der Wunschbaum-Aktion.

Aus dem reichhaltigen Angebot der Tierbedarfs-Abteilung im Markt haben wir uns verschiedene Artikel ausgesucht, welche wir gut brauchen können: Nassfutter, Streu und Zubehör.

Britta war so lieb und hat die schönen Wunschkarten gestaltet. Sie hängen am Baum in der Tierbedarfabteilung, wo auch die Geschenke unter den Baum gelegt werden können.

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Unsere Sorgenkinder – bitte unterstützen Sie uns

Tja, wo fangen wir an? Bei Milo, der von seinen Haltern zurückgelassen wurde und bei Tierschützern um Hilfe bettelte? Bei Blindi und Bobo, die als Senioren ihre Zuhause verloren? Oder bei Murka, die mit erst drei Jahren schon Nierenprobleme hat? Oder bei den vielen Katzenkindern, die in den letzten Wochen gesichert wurden?

Blindi (15)

Beginnen wir mit Blindi und Bobo. Beide Kater haben mit 15 Jahren ihr vertrautes Zuhause verloren und verstehen die Welt nicht mehr. Blindi hockt im Körbchen und trauert, während Bobo sich versteckt oder das Weite sucht.

Zum Glück sind die Laborbefunde der beiden Jungs gut, aber die Zähne müssen vor einer Vermittlung erst gründlich saniert werden, denn marode Zahnstubstanz geht früher oder später auf den ganzen Organismus und das wollen wir vermeiden.

Bobo (15)

Für die beiden Senioren ein schönes, ruhiges Zuhause zu finden wird nicht einfach werden. Die Menschen haben andere Sorgen, die Tierarztkosten gehen Mitte November rauf und wenn selbst schon die Vermittlung von Katzenkindern stockend verläuft – wer möchte da zwei alte Kater aufnehmen, von denen der eine (ja, richtig geraten – es ist Blindi) auf einem Auge nichts sieht?

Mit Murka stellen wir ein ganz besonderes “Überraschungspaket” vor: Die Halter der mit drei Jahren noch jungen Katze baten um Aufnahme des Tieres, da sie ins Ausland ziehen. Naja, denkt man sich, was kann da schon schiefgehen und setzt sich schon einmal mit potentiellen Interessenten in Verbindung. Eigentlich alles easy.

Murka hat CNI

Oder auch nicht. Denn es stellt sich raus, dass Murka verdächtig viel trinkt. Also muss ein Blutbild her und das ergibt: CNI, also Niereninsuffizienz. Und das bei einer so jungen Katze. Den Interessenten also wieder absagen und einen Termin zum Ultraschall sowie Blutdruckmessen vereinbaren. Blutdruck ist okay, aber das Nierenbecken zu breit. Also wird eine Urinuntersuchung durchgeführt, die zum Glück keine weiteren Baustellen zu Tage fördert. Man muss ja auch mal Glück haben… Dennoch: 315,- Euro sind allein für den Facharzt fällig geworden. Dem Halter war das egal. Er ist nicht mehr im Lande.

Wie geht es weiter? Wir suchen für Murka eine Pflegestelle oder noch besser ein Zuhause, dass die unglaublich freundliche und aufgeschlossene junge Katze mit Nierendiät versorgt sowie zuverlässig eine überschaubare Menge an Medikamenten gibt. Aktuell genügen Phosphatbinder und SUC. Mit gutem Management ist da noch viel Luft nach oben für die liebe Murka und wer immer diese tolle Katze aufnimmt.

Und dann ist da Milo! Die wandelnde Baustelle. Der Herzensbrecher. Der Liebste!

Einzigartig: Milo!

Es war einmal eine Tierschützerin, die freilebende Katzen zwecks Kastration einfangen wollte. Auf einmal kam ein schraddeliger Kater ohne Ohren auf sie zu und bettelte um Aufmerksamkeit, um Streicheleinheiten, um Liebe. Also fragte die gewiefte Tierschützerin herum und fand heraus, dass der liebe Kater von seinen Menschen einfach zurückgelassen worden war und sich schon Monate lang draußen herumschlug, wo er z.B. Gelbe Säcke aufriss, um etwas zu Essen zu finden.

Klar, dass das kein Zustand war, also wurde Milo gesichert. Und dann ging es erst richtig los. Milo roch gewöhnungsbedürftig und wurde geduscht. Was er in aller Seelenruhe genossen hat. Man wundert sich. Der Tierarzt Nummer 1 schlug die Hände über dem Kopf zusammen: tief schwarzer Dreck in den Ohren, abgemagert auf 3,3 Kilo, Blutbild dann doch wider Erwarten gar nicht so übel – bis auf Diabetes und Bauchspeicheldrüsenentzündung. Tierärztin Nummer 2 war ebenfalls entsetzt. Tierärztin Nummer 3, die beste Wahl in Sachen Zähne und Narkose für Risikopatienten, hatte so ein schlimmes Gebiss in ihrer langjährigen Tätigkeit noch nicht gesehen. Den Winter hätte er draußen in diesem Zustand nicht überlebt.

Und nun? Zum Glück durfte Milo, der auf ca. 17 Jahre geschätzt wird, erstmal bei Sonja unterkommen. Die ist erfahren was Diabetes betrifft und kennt sich auch mit den anderen Baustellen gut aus. Ein Ohne-Ohr-Kater war ihr allerdings auch noch nicht untergekommen und so stellte sich das so wichtige Blutzuckermessen doch als Herausforderung da: Wo kein Ohr, kein Ansatz zum Messen. Sonja hat das trotzdem hinbekommen und so wird Milo nun auf Insulin eingestellt. Wir hoffen, dass die umfassende Zahnsanierung hier noch einen Schub zum Besseren bringt.

Milo wickelt wirklich jeden um den Finger. Er ist unfassbar lieb, aufmerksam und dankbar. Er hat jede Chance verdient noch ein paar schöne, schmerzfreie Jahre zu haben.

Und dann sind da noch einige kleine Geister, die gefunden wurden und teils auch dringender Behandlung bedurften, wie etwas das kleine rote Kätzen, dessen Auge noch am Fundtag beim Notdienst versorgt werden musste.

Wir freuen uns über Spenden, die zur Deckung der Tierarztkosten beitragen. Wir stehen aktuell für die hier vorgestellten Tiere bei schätzungsweise 1050,- Euro. Milos Zahnsanierung mit angepasster Narkose und Dentalröntgen wird von der Praxis auf 800 – 1200,- Euro geschätzt, genaueres Wissen wir am 01. Dezember.

DANKE!

Katzenhilfe Oldenburg e.V.

IBAN: DE58280200501147612400

PayPal: info@katzenhilfe-oldenburg.de (nach Möglichkeit bitte als “Freund und Familie” senden, dann fallen für uns keine Gebühren an)

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Da war doch was?!?!?

Es sollte eine Winterfeier werden und wurde dann zur Fangaktion.

Pflegefrauchen Carina wollte auf einem doch recht abgelegenen Campingplatz nahe Bockhorn eigentlich nur mit der Familie feiern, als sie aus dem Augenwinkel etwas Weißes wahrnahm. Man fängt ja zunächst an der eigenen Wahrnehmung an zu zweifeln, aber irgendwie stimmt das Bauchgefühl ja doch immer.

Also wurde eine Wildtierkamera aufgestellt und bestätigte den ersten Verdacht. Und das nicht nur einfach:

Gleich vier Katzen kamen zu eingerichteten Futterstelle.

Ein Aufruf in einer örtlichen Vermissten-Gruppe ergab zwar keinen Aufschluss zum Halter, dafür aber Kontakt zu Ela, die von der Katzenhilfe zwei Samtpfoten hat und zum Glück noch in der Nähe des Ortes des Geschehens wohnte. Sie bot an, die Fallen zu kontrollieren.

Eingefangen wurden dann in Teamarbeit eine ca. 5 Monate alte weiße Halblanghaar-Katze, ein ebenso alter Kater sowie ein ca. 1-järiger Kater. Die erwachsene Schildpattkatze tauchte nicht wieder auf.

Die Jungtiere sind nun auf einer passenden Pflegestelle. Sie waren dick verwurmt und völlig verdreckt und mit Ohren voller Milben. Die beiden müssen sich erst noch an das Zusammenleben mit Menschen gewöhnen. Sie scheinen wild geboren zu sein.

Der weiß-schwarze Kater ist sehr ängstlich. Wir suchen für ihn einen Platz auf einem ländlichen Hof, wo er sich eingewöhnen kann und dann auch zuverlässig versorgt wird mit Futter und wenn irgendwan mal nötig mit tierärztlicher Zuwendung.

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Danke für die vielen schönen Spenden!

Es kamen Pakete und es wurden Spenden direkt vorbeigebracht! Und alles kam genau richtig!

Danke an Frau Mühlnikel bzw. Familie Brülls sowie einen unbekannten Herrn für das Futter.

Danke an Frau Gille für das viele Nierenfutter, das wir Murka zukommen lassen. Der Napfständer ist ebenfalls super!

Frau Horn schickte uns das ideale Futter für Sorgenkind Karlchen.

Ebenfalls an Karlchen ging diese schöne Kratz-Treppe.

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Tierkrankenversicherung – ja oder nein?

Mancheiner hat es vielleicht schon mitbekommen: Die GOT (Gebührenordnung für Tierärzte), welche die Vergütung tierärztlicher Leistungen regelt, wird angepasst. Die Anpassung tritt mit dem 22. November 2022 in Kraft.

Die GOT wurde bereits im Jahr 2017 angepasst. Die Leistungen wurden damals pauschal um 12% teurer. Die aktuelle GOT-Novelle ist hingegen umfassender: Es werden neuere Untersuchungsverfahren wie etwa das interorale Röntgen (digitales Dentalröntgen), Computertomografie etc. mit in den Leistungskatalog aufgenommen. Ferner werden die gestiegenen Praxiskosten berücksichtigt, welche u.a. die Ausstattung, Personal, Kosten für Fortbildungen und Energie umfassen.

Die gesetzliche GOT dient der Transparenz. Dem Tierhalter ist eine Rechnung mitzugeben, auf welcher jede Leistung die zugehörige Nummer des Leistungsverzeichnisses (GOT) hinzugefügt werden muss. So kann man als Tierhalter die Abrechung genauer durchblicken. Die GOT ist online als PDF verfügbar.

Was bedeutet das alles nun konkret für mich als Tierhalter?

Ganz kurz gesagt: Es wird teurer. Und auch für den Tierschutz.

Ein Beispiel: Die allgemeine Untersuchung von Katzen wird sich in der einfachsten Variante (1-facher Satz nach GOT) von 8,98€ auf 23,62€ verteuern, Hundehalter zahlen dieselbe Summe statt ehemals 13,47€. Hinzukommen 19% Mehrwertsteuer.

Andere Behandlungen, wie etwa Röntgen werden hingegen etwas günstiger. Es ist allerdings zu beachten, dass die GOT je nach Schwierigkeitsgrad der Verrichtung eine Staffelung vom 1- bis 4-fachen Satz vorsieht.

Was kann ich als Tierhalter tun?

Tierhalter sollten sich ernsthaft mit dem Thema Tierkrankenversicherung auseinandersetzen. Mag die einfache Untersuchung plus Impfung noch machbar sein, wird es – nicht nur nach Inkrafttreten der neuen GOT – richtig teuer, wenn Diagnostik (Blutbild, Röntgen, Ultraschall, MRT, CT) und auch Operationen hinzukommen. Wir erleben es seit geraumer Zeit leider häufig, dass sich Tierhalter an die Katzenhilfe wenden, weil ihr Freigänger angefahren wurde und die Versorgung eines Bruches über 1000,-€ kostet. Unser Verein und auch alle anderen Tierschutzorganisationen können das nicht so einfach mal eben übernehmen, da die monatlichen Kosten so schon hoch sind.

Ebenso fallen alte Tiere schnell ins Geld. Schilddrüsenmedikamente, Nierenmedikamente, Herztabletten, regelmäßige Kontrollen und Blutbilder (nötig für die korrekte Einstellung auf Medikamente) summieren sich schnell. Wenn dann noch die Zähne hinzukommen, sind schnell 500,-€ oder mehr zu zahlen.

Eine Tierkrankenversicherung oder, als abgespeckte Varianate, eine OP-Versicherung sind gerade mit Blick auf die neue GOT wirklich ratsam!

Quelle: Die Tieraerztin – Tierarztpraxis Grelck, basierend auf der Grafik von @thefriendlyvet. https://bit.ly/3Scoap7

Es gibt mittlerweile zahlreiche Anbieter für solche Versicherungen. Bitte informieren Sie sich gründlich. Wichtige zu bedenkende Aspekte sind:

  • Wird auch der Höchstsatz der GOT abgerechnet? (Wichtig für Besuche im Notdienst!)
  • Sind Zahnsanierungen sowie FORL Operationen beinhaltet?
  • Gibt es Selbstbehalt?
  • Was wird nicht übernommen bzw. ist grundsätzlich ausgeschlossen?

Ein sehr eindringlicher Beitrag zum Thema Tierkrankenversicherung findet sich auf der Seite der “Furry Tail Fosters”, einen kleinen Katzenschutzverein aus dem Kölner Raum. Bitte auch die Kommentare lesen, da es dort auch im Schwierigkeiten mit der ein oder anderen Versicherung geht.

Hier entlang zum Beitrag der “Furry Tail Fosters”.

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Happy End für Elli

Hallo mein Name ist Elli und wie ihr gut sehen könnt, fällt gleich auf, dass ich nur ein Auge habe. Dies habe ich verloren, weil ich Katzenschnupfen hatte.

Ich wurde auf einem Bauernhof geboren, meine Mutter schien eine Streunerin zu sein. Zumindest spricht alles dafür, denn gefunden wurde ich in der Nähe mehrerer Bauernhöfe. Und wie ich gehört habe, haben diese Streuner ein hartes Leben.

Mein Leben fing zumindest nicht leicht an.

Ich wurde Mitte Juli 2022 gefunden und war gerade so groß wie Kitten sind, wenn sie die Welt beginnen zu erkunden. Zu diesem Zeitpunkt tat mir mein linkes Auge ganz doll weh. Ich putzte es immer wieder mit meiner linken Pfote, aber es half nichts. Eher im Gegenteil, denn mein Pfötchen wurde sogar dadurch sehr wund.

An einem Tag schien die Sonne und ich trotte die Straße entlang, als ich ein Geräusch hörte. Ich kannte es schon. Die Dinger nennen sich Auto und man sollte vorsichtig damit sein, da diese einen töten können. Also ging ich ins Gras zur Seite.

Das Auto hielt und eine Frau stieg aus. Ich kannte sie nicht und machte mich immer kleiner, als sie langsam auf mich zukam. Ich ging weg, aber schnell war ich nicht, da ich so dünn war. Plötzlich roch ich etwas Leckeres. Ich hatte solch einen Hunger und ging etwas auf die Frau zu. Sie hatte richtig leckeres Futter dabei und ich futterte schnell alles weg.

Ich war so zufrieden, dass mich die Frau auf dem Arm nehmen durfte und auf mal saß ich in so einer kleinen Kiste und fuhr in einem Auto. Ich war ganz still, weil ich nicht wusste, was ich machen sollte.

Irgendwann blieb das Auto stehen und die Frau trug mich in der Kiste in ein Gebäude, wie ich es auf den Bauerhöfen gesehen hatte. Sie trug mich in einen schönen hellen Raum mit einer größeren Kiste. Dort gab es Wasser und noch mehr Futter. Um das habe ich mich natürlich gleich gekümmert. Wäre ja schade, wenn es so liegen geblieben wäre.

Mit in der Kiste war so ein komisches krümmeliges Zeug. Da habe ich gleich Pipi rein gemacht. Das ging gut zum vergraben. Ich schlief dann erstmal ein und ich hörte die Frau von etwas wie Tierarzt reden. Was das war, sollte ich am nächsten Tag kennen lernen.

Am nächsten Morgen bekam ich wieder Futter von der Frau. Als sie vorsichtig in die Box griff, fauchte ich sie kurz an, aber als sie mein Köpfchen streichelte, war das so unglaublich schön, dass ich zu ihr raus kam und sie mit der Nase und meinem Köpfchen anstubste. Dabei machte ich wie wild Milchtritt.

Nun kam ich wieder in die kleine Box und fuhr wieder Auto. Dieses Mal waren da mehr Leute, wo ich hingefahren wurde und ein Mann mit weißem Mantel meinte zur Frau, dass ich mein Äuglein verlieren werde. Es war dreimal so groß, wie normal und der Eiter lief heraus. Auch meinte er, dass ich Schmerzen habe, aber weil ich das schon mein ganzes Leben von ca. 7 Wochen habe, würde ich nichts anderes kennen. Mit dieser Aussage konnte ich zunächst nichts anfangen.

Nun ging die Frau ohne mich weg und der Mann gab mir etwas, wodurch ich sehr müde wurde. Ab da kann ich mich an nichts mehr erinnern. Ich wachte irgendwann auf und da war die Frau wieder, die mich wieder in den Raum mit der großen Box fuhr. Sie schaute mich an und meinte, dass es richtig mies aussieht, mit den Fäden, wo einst mein Auge war. Man merkte, dass sie traurig war, dass man mein Äuglein nicht mehr retten konnte. Sie fuhr dann wieder zurück mit mir ins Haus.

Ich glaube, die Frau wohnt dort, da sie die kommenden Tage immer wieder rein zu mir kam, mir Futter brachte und etwas, was Medizin hieß. Ich mochte das nicht, aber mir geht’s besser. Ich glaube, das war es, was der Mann meinte, was „Schmerzen“ sind. Jetzt kennen ich den Unterschied. Ohne ist es wirklich viel besser. Ich freute mich, wenn die Frau kam und fing zu spielen an. Das war so toll. Auch juckte mein Fell nicht mehr und das Zeug, was die Frau „Würmer“ nannte, soll nun auch weg sein. Egal, ich merkte nur, dass ich von Tag zu Tag stärker wurde. Die Frau, die ich für mich wie eine Mama war, meinte, dass auch meine Krallen nicht mehr so weich waren, wie am Anfang. Ob sie das beim Spielen mit mir herausgefunden hat?

Nun kam auch öfters ein Mann herein. Der hatte Haare im Gesicht, die musste ich ihm gleich putzen, denn der Mann war auch sehr lieb zu mir. Er gab mir auch Futter, spielte und kuschelte mit mir. Da muss ich ihm ja was zurückgeben.

Nun hörte ich, wie sie mit einer „Katzenhilfe“ telefonierte. Ich hörte etwas wie „schwer zu vermitteln, da nur ein Auge“, „nur gesicherten Auslauf, was auch nicht leicht zu finden ist“. Ich glaube langsam immer mehr, dass Katzen, die keine Macken haben, es leichter hatten, ein Zuhause zu finden.

Leider merkte die Frau auch, dass ich draußen mehr Gefahren ausgesetzt bin. Beim Spielen verlor ich schnell mein Spielzeug buchstäblich aus den Augen oder erschreckte mich mal, weil ich etwas nicht gesehen hatte. Auch kam es mal vor, dass ich beim Spielen irgendwo gegen gelaufen war, weil ich es nicht so schnell gesehen hatte. Aber es störte mich nicht. Ich schnurrte vor Glück, weil es mir gut ging.

Irgendwann durfte ich dann den Rest des Hauses sehen. Ich war so aufgeregt, dass ich von einem Raum in den nächsten rannte.

Da lernte ich dann auch die anderen Katzen kennen, die dort schon wohnten. Die haben mich alle zunächst angefaucht, aber Mama (so nenne ich die Frau nun) meinte, dass ich ganz tapfer reagiert habe und nun spielt ab und zu auch mal eine Katze mit mir. Es wird also. Ich denke, dass ich sie mit nur einem Auge irritiere. Sie brauchen ihre Zeit, sich daran zu gewöhnen.

Aber das Schönste ist nun, dass ich heute mitbekommen habe, dass ich hier für immer bleiben darf, denn meine Mama meinte, dass ich es hier am besten haben werde, mit weiteren Katzen und einem gesicherten Auslauf, indem ich bald gehen kann, sobald ich eine Impfung bekommen habe, was auch immer das sein mag.

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Zum Sterben ausgesetzt

Ganz, ganz großes Glück hatten insgesamt acht Katzenkinder aus zwei Würfen als sie am 6. September zufällig gefunden wurden.

In Sicherheit und auf dem Weg zur Pflegestelle der Katzenhilfe Oldenburg

Unbekannte hatten die ca. 3-4 Wochen alten Welpen in einer Art Fußhocker nahe einer Autobahnbrücke in der Gemeinde Großenkneten ausgesetzt. Ohne die gute Nase eines Hundes, der mit seinem Halter dort spazieren ging, wären die Kleinen nicht gefunden worden. Sie wären in der Kiste verhungert und verdurstet. Ein Schicksal, das die Menschen, die sie ausgesetzt haben, billigend und in vollem Bewußtsein in Kauf genommen haben.

Zum Glück führte der Hund seinen Halter zur Kiste, wo dann nach geschaut wurde, was das Objekt für den Hund so interessant machte. So wurden die Kleinen entdeckt.

Die Polizei wurde umgehend eingeschaltet. Die Tierschutzgruppe Oldenburg Land e.V. erstattete Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Ein Mitglied des Vereins sicherte die Welpen und übernahm die Erstversorgung.

Auf die drei etwas größeren, dunklen Kätzchen warten bereits passende Zuhause mit gesichertem Garten für gefahrlosen Freigang und mit bereits vorhandenen Samtpfoten für artgenössische Gesellschaft. Diese Katzenkinder sind noch in der Obhut der TSG Oldenburg Land e.V., wo sie noch weiter gepäppelt werden, bis sie alt genung für den Start in neue Zuhause sind.

Die fünf kleineren Kätzchen wurden von der Katzenhilfe aufgenommen. Sie haben hier ebenfalls genug Zeit, um richtig groß zu werden für einen Umzug in gute Hände. (Vermittlung nicht vor November !!)

Die Polizei Wildeshausen nimmt gerne Aussagen möglicher Zeugen des Delikes an:  04431/941-0.

Bilder des Fundortes:

Die Pressemeldung der Polizei finden Sie hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/68438/5315815

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Viele schöne Spenden sind eingetroffen

Der Paketbote hatte jede Menge Arbeit, wenn es kam eine ganze Menge Futter an!

Frau Hapke sendete einen großen Posten Animonda Carny, der gleich an unsere Osternburger Pflegestelle weitergegeben wurde. Danke schön!

Frau Rowold schickte ebenfalls ganz viel Carny und noch eine Platte mit 100gr. Schälchen “Vom Feinsten”. – Auch hier sagen wir Danke! Wir geben Rosa und Li werden davon schon einmal was abbekommen.

Frau Behrens musste leider ihre Katze gehen lassen. Dieses schöne Zubehör durften wir abholen. Die Kratztonne wird bereits von Nala und Ricky bespielt. Beide hatten schwere Brüche auszukurieren und toben nun gesundet viel rum. Ganz herzlichen Dank!

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Gute Reise, Lieschen

Am 30.8. wurden wir von einer aufmerksamen Katzenfreundin informiert, dass in Ofenerdiek eine kranke Katze säße.

Was wir dann zu sehen bekamen war ein Bild des Elends: Ein ca. 10-12 Wochen junges Katzenkind, auf Haut und Knochen abgemagert, dehydriert, kahle Stellen am Körper und mit eitrigen Augen.

Die Katze wurde umgehend der Tierärztin vorgestellt. Als Erstversorgung gab es Feliserin als Aufbaumittel, natürlich Flüssigkeit als Infusion und Vitamine. Marion, die die Katze in Pflege nahm, gab zuhause noch Reconvales, ein Aufbautonikum. Ein Rotlichtlampe sorgte für Wärme im Katzenbettchen.

Wir haben alle Daumen gedrückt, aber manchmal ist es zu spät.

Lieschen starb in der Nacht in den Armen von Marion.

Lassen Sie Ihre Katzen UND Kater kastrieren. Nur so können Schicksale wie Lieschens vermieden werden.

Danke.

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Happy End für Snowy-Kurt

Scheu, unkastriert, nicht gekennzeichnet und rappelduerr: So stand Kurt eines Tages um Futter bettelnd auf der Terrasse seiner Finderin. Da er offensichtlich kein Zuhause hatte wurde er gefüttert. Der Kater inhalierte das Futter geradezu und konnte nicht genug kriegen, ging dann jedoch mit vollem Bauch wieder seiner Wege. Von dem Tag an kam er sehr regelmäßig, morgens wie abends fast immer um die gleiche Zeit, um seine Mahlzeiten lautstark einzufordern.

Die Finderin bekam ein schlechtes Gewissen. Daher kontaktierte die Katzenhilfe, da der wahrscheinlich reinrassige BKH-Kater vielleicht doch jemanden gehören könnte.

Die intensive Suche nach einem Halter ergabe kein Ergebnis. Offensichtlich vermisste ihn niemand. Da Kurt eindeutig unkastriert war und in Oldenburg seit Juni 2011 (!) die Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Katzen und Kater, die älter als 6 Monate sind und Zugang zum Freien haben gilt, musste er gesichert werden.

Dank der langen Versorgung und großen Geduld der Finderin war Kurz (damals noch Snowy) zutraulicher geworden, so dass er in einer normalen Transportbox gesichert werden konnte. Ganz ohne Lebendfalle. Nach ein paar Tagen Erholung in einer Pflegestelle ging es zum Tierarzt. Die Befürchtungen, dass er aufgrund seiner späten Kastration FIV positiv sein könnte, bestätigte sich leider durch die routinemäßge Blutuntersuchung. Dadurch wurde die Vermittlung erschwert, da er eine Ansteckungsgefahr für andere Katzen darstellt und auch keinen unkontrollierten Freigang mehr haben sollte.

Snowy, oder Kurt wie er nun genannt wird, hatte grosses Glück: Er wurde von einer lieben Frau adoptiert und ist trotz seines fehlendes Freigangs ein zufriedener, verspielter sowie verschmuster Kater.

Also Ende gut, alles gut. Wir wünschen unserem lieben Kurt ein gesundes, langes schönes Katzenleben. ❤️

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