Grüße von Wolke – manchmal braucht es Teamwork

Kater Wolke kam vor mehreren Monaten zu uns. Der alte Herr war in gar keinem guten Zustand mit vielen gesundheitlichen Baustellen. Dass er FIV-positiv ist und auch noch so richtig gänzlich unverträglich mit Artgenossen, machte die Suche nach einem geeigneten Zuhause extrem schwierig bis unmöglich.

Es fand sich zunächst eine Pflegestelle, in welcher der alte Kater erst einmal zur Ruhe kommen konnte. Es stellten sich weitere gesundheitliche Beschwerden ein: Neben Untergewicht noch Gleichgewichtsstörungen, Speicheln, Erbrechen und lautes Maunzen in der Nacht. Diverse Besuche beim Tierarzt fanden statt. Zu allem Überfluss wurde noch ein Problem mit den Bronchien diagnostiziert. Dennoch war klar: Der Kater will leben und seine alten Tage so gut es geht genießen.

Dann das nächste Problem: Veränderungen in der Pflegestelle fanden statt und Wolke brauchte einen neuen Platz.

Aber wo findet man den?

Dank eines gut organisierten Netzwerks von Tierschützern fand sich unerwartet zügig der beste Platz überhaupt!

Wolke wird nun von einem erfahrenen Pflegefrauchen versorgt, die einen exzellenten Tierarzt an der Hand hat. Er hat ein eigenes Zimmer mit Kletterwand (die er auch nutzt), Sofa, Ausblick über die Wiesen und wird viel beschmust. Mit etwas Experimentierfreude stellte sich heraus, dass eine Mischung aus Barf, Hühnerherzen, Nass- und Trockenfutter die ideale Mischung für ihn ist. Wolke hat zugenommen und – man glaubt es kaum – es wachsen wieder Haare an dem vormals kahlen Schwanz. Mit weißen Ringeln.

Wolke hat nun einen Endplatz für die Zeit, die ihm mit seinen vielen Baustellen bleibt. Wir danken Laura aus ganzem Herzen, dass sie dieses Sorgenkind aufgenommen hat.

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Willkommene Futterspende

Danke an Frau Wengler, die uns einen 10kg-Sack Josera Kitten-Futter geschenkt hat. Das Futter wird Montag vom Pflegefrauchen Sammy abgeholt, die es gut für den kleinen Findus brauchen kann.

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Futterspende und die nächsten Notfälle….

Ganz herzlichen Dank von Frau Schröder, die uns mit einem großen Futterpaket überrascht hat. Das Kittenfutter kam gerade richtig und wurde schon weitergeleitet an die Pflegestelle zweier stark verschnupfter Katzenkinder, welche von einem Bauernhof stammen. Ein Grund, weshalb wir aktuell nichts aufnehmen können: Es ist wieder Welpenzeit und viele der Tiere sind krank, weshalb sie erst einmal in getrennt gehalten werden müssen.

Danke für das Futter!

Katzenschnupfen (Feline Rhinotracheitis) ist leider nicht ganz mit dem Schnupfen beim Menschen zu vergleichen. Der Auslöser ist vor allem das Feline Calicivirus (FCV), welches sehr ansteckend und sich zu allem Überfluss auch noch auf die Augen setzt. Unbehandelt führt der Katzenschnupfen oft chronischem Schnupfen oder auch zu Erblindung. Also eine ernste Angelegenheit.

Und genauso ein Fall ist leider die kleine Elly.

Den Anblick des Augen ersparen wir den Lesern lieber.

Verwurmt, verfloht und mit einem starken Katzenschnupfen wurde sie gefunden. Wir vermuten, dass sie von einem Hof stammt. Das linke Auge des Winzlings war durch die Infektion so schlimm in Mitleidenschaft gezogen, dass es vom Tierarzt entfernt werden musste. Elly wird ein einäugig ein gutes Leben führen können. Sie wird derzeit von ihrer Finderin gesund gepflegt.

Nach erfolgreicher OP.

Elly erholt sich derzeit gut und genießt es verwöhnt zu werden. Wir freuen uns über jede Spende, die ihre Operationskosten unterstützt.

Katzenhilfe Oldenburg e.V.
PayPal: info@katzenhilfe-oldenburg.de
OLB – IBAN: DE58 2802 0050 1147 6124 00
Verwendungszweck: Elly

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Mayce & Caius – Alles wieder gut!

Beide Sorgenkinder Mayce und Caius sind wieder flott! Wie der Stand der Dinge ist berichten wir hier.

Mayces Einstellung auf Insulin lief nicht ganz so rund wie erhofft. Da bereits umfangreiche Diagnostik (Blutbilder, Harnstatus und Ultraschall der Organe) vorgenommen wurde, lag es nahe, dass wohl marode Zähne im Spiel sein könnten. Bei den vielen gesundheitlichen Baustellen, die Mayce im Gepäck hatte, hätte das nicht verwundert. Wie im Spendenaufruf geschrieben kann FORL eine Ursache sein, weshalb das Insulin nicht so wirkt wie es sollte.

“Habe ich etwa ‘Tierarzt’ gehört??”

Mayce hat es uns glücklicherweise leicht gemacht, wenngleich nicht zwingend kostengünstig…. 

Nun ist das mit dem FORL so, dass man mit dem bloßen Blick ins Maul oder mit normalem Röntgen nicht erkennt, was sich im Zahninneren oder im im Kiefer liegenden Wurzelbereich tut. Daher ist der Einsatz eines digitalen Dentalröntgengerät die allerbeste Wahl. (Der Artikel „FORL bei Katzen – die Wurzel allen Übels“ stellt die Problematik für Laien gut verständlich dar. Lesenswert!“)

Am 6. Juli ging es mit dem aktuellsten Blutbild zur Vorstellung beim Zahntierarzt. Es ging darum zuschauen, ob Mayce narkosefähig ist, was sie war. Top-Blutbild! Grünes Licht von der Tierärztin.

Am 13. Juli war der Zahn-OP Termin und die alte Dame gar missgelaunt: Wegen der Narkose musste sie nüchtern bleiben und durfte dann auch noch bloß die halbe Dosis Insulin erhalten. Alles doof….

Wenn Blicke töten könnten… Gut, dass die Transportertür dicht war….

Dann die Überraschung: Ein einziger Zahn musste raus. Alle anderen waren in Ordnung. Die Tierärztin war erstaunt, hatten wir alle doch mit deutlich mehr gerechnet. Aber wie gesagt, man weiß das ohne Dentalröntgen nicht. Es gibt Fälle, wo junge Tiere mit super weißen Zähne und minimal gerötetem Zahnfleisch nach der OP 22 (!) Zähne weniger haben. FORL ohne Ende, von außen nicht erkennbar.

Dank bester Narkose (Inhalation inkl. Monitoring von Blutzucker und Sauerstoffsättigung) war Mayce schon um 11:30, kurz nach dem Eingriff, wieder top fit, wach und nach wie vor schlecht gelaunt. Zuhause angekommen musste sie noch etwas warten, ehe sie fressen durfte. Ein Antibiotikum sowie Schmerzmittel musste sie noch für eine knappe Woche nehmen. Die Nachkontrolle am 21. Juli zeigte, dass alles gut verheilt ist.

Die Diabetes-Einstellung geht nun weiter und sieht dann in der WhatsApp-Gruppe zur Betreuung so aus: Bilder vom täglich mehrfachem Blutzuckermessen.

Mayces Behandlungskosten belaufen sich auf 703,58€.

Sorgenkind Caius bereitete uns und vor allem seinem Pflegefrauchen Tina mehr Kopfzerbrechen. 

Alles wieder gut: Dösen bei 39°C

Zwei Tage nach dem Besuch im Notdienst sowie der stationären Aufnahme beim TGZ war er wieder sehr schlapp. Fraß nicht, atmete wieder schwer und das auch noch in Maulatmung – ein ganz, ganz schlechtes Zeichen, was einen erneuten Tierarztbesuch dringend erforderlich machte. Die besorgte Tina fuhr also wieder los. Es wurde das Antibiotikum gewechselt. Zum Glück schlug dieses an, so dass dem ohnehin schon geschwächten Tier eine Vollnarkose zwecks Lungenabstrich erspart blieb. Das wäre die allerletzte diagnostische Möglichkeit gewesen, wobei die Tierärztin große Befürchtungen hatte, ob Caius die Narkose überhaupt überstehen würde.

Es folgten etliche Tage mit allen Tricks, um Caius zum Fressen zu bewegen. Große Freude dann, als er endlich wieder Appetit hatte.

Inzwischen, am 23. Juli, geht es ihm wieder gut. Ein Segen! Caius hat sogar die beiden ganz heißen Tage gut überstanden – im Garten. 

Caius’ Behandlung (eine Rechnung steht noch aus) beläuft sich aktuell auf 1.475,88€ (175,88€ Notdienst und 1300,-€ für die stationäre Behandlung im TGZ).

Wir danken den Spendern, die insgesamt 690,-€ übersendet haben und uns bei den Kosten für beide Tiere toll geholfen haben.

DANKE!

Katzenhilfe Oldenburg e.V.

PayPal: info@katzenhilfe-oldenburg.de 

OLB, IBAN: DE58 2802 0050 1147 6124 00 * Verwendungszweck: “Caius” bzw. “Mayce

Beiden geht es wieder gut.

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Wir bitten um Spenden für Caius und Mayce

Ein Unglück kommt ja selten allein, wie es so schön heißt……

Die Pflegestellen der Katzenhilfe Oldenburg e.V. sind proppe voll, die vermittlungsarmen Sommerferien stehen an und nun kommen noch zweimal hohe Tierarzt-Rechnungen auf uns zu. Stellen wir mal die beiden Kandidaten Caius und Mayce vor:

Caius hat eine bronchiale Lungenentzündung unklarer Herkunft. Der fing am 30. Juni an zu keuchen und zu pumpen, bekam keine Luft. Tina, sein Pflegefrauchen, fuhr zum Notdienst. Klar, solche Beschwerden treten ja gerne außerhalb der regulären Öffnungszeiten auf….

Alles sah nach einem Infekt aus. Freitag ging es leider nicht besser. Er hatte eiskalte Füße, war immer noch schlapp und hatte über 40°C Fieber, trank und fraß nicht mehr. Also erneut zum Tierarzt. Ein Röntgenbild zur Abklärung der Lunge weist auf ein leicht vergrößertes Herz, auf das noch eine Spezialistin schauen wird.

Samstag wurde er dann mit schwerer Atmung bei Dr. Vick in der Gartenstraße vorgestellt – und musste gleich ins Sauerstoffzelt!

Caius war jetzt drei Tage stationär aufgenommen, es wurde einiges an Diagnostik gemacht. Es geht ihm (Stand: 4.7., nachmittags) soweit besser, dass er wieder nach Hause kann.

Die Kosten werden schätzungweise bei 1700,- Euro liegen. (Ja, der Notdienst geht richtig ins Geld….) Wirkt das Antibiotikum nicht, muss noch ein Lungenabstrich unter Narkose gemacht werden, um das passende Antiobiotium zu finden.

Caius hat eh schon schwer: Er fiel im November 2020 als 7 Monate alter Kater vom unsicherten Balkon seiner jungen Halterin und brach sich zwei Rückenwirbel, wodurch er gelähmt war. Dank vieler Spenden, bester Pflege und wunderbaren Tierärzten, kann er schon wieder etwas selbstständig laufen. Er ist ein wahrer Sonnenschein, der alle Menschen begeistert und um den Finger wickelt.

Mayce benötigt dringend eine gründliche Zahnsanierung mit Dentalröntgen und das hat einen guten Grund: Diabetes….. Aber der Reihe nach:

Fundkatze Mayce ging es von Anfang an nicht gut. Sie war zu dick (zum Glück nicht trächtig!), war unsauber und hatte konstant Bauchschmerzen. Den Blutbildern nach standen noch Blasensteine, Bauchspeicheldrüsenentzündung und Diabetes im Raum.

Da hatte also jemand ganz laut “Hier!” gerufen, als es um die Verteilung von gesundheitlichen Baustellen ging…..

Weitere Diagnostik, Medikamente und eine gründliche Futterumstellung haben jetzt alles behoben, bis auf den Diabetes.

Ihr Pflegefrauchen zeigt weiterhin eine Engelsgeduld mit der ca. 11 Jahre alten Katzendame. Es wird täglich mehrfach Blutzucker gemessen und dem Wert entsprechend Insulin dosiert. Und man hält den klagenden Blicken stand, wenn der Futterautomat noch nicht das nächste Fach freigegeben hat. (Festgelegte Portionen in regelmäßigen Abständen sind wichtig bei Diabetikern.)

Eine von mehreren Diabetes-Ursachen bei Katzen kann ein marodes Gebiss sein. FORL, also die Auflösung der Zahnsubstanz im Wurzelbereich, steht häufig einer sauberen Einstellung auf Insulin oder gar der Remission (Katze benötigt kein Insulin mehr) im Weg. So richtig lässt sich der Zustand der Zähne aber nur mit Dentalröntgen klären.

Beim Dentalröntgen wird ein spezielles Gerät verwendet, das Zahnkronen, – wurzeln und Kiefer hochauflösend und, wenn nötig, sogar jeden Zahn einzeln darstellen kann. Nur so erkennt man die durch FORL entstandenen Schäden, welche beim bloßen Blick ins Maul oder mit normalem Röntgen nicht erkennbar sind. (Es folgt in naher Zukunft nochmal ein separater Beitrag zu dem Thema.)

Mayce hat am 6. Juli ihren Vorstellungstermin beim Zahntierarzt. Da wird geklärt ob sie fit für die Narkose ist. Am 13. Juli geht es dann richtig los. Wir sind gespannt auf das Ergebnis und werden berichten.

Die Tierarztkosten für den Eingriff sind im Vorfeld schwer zu schätzen. Im besten Fall liegen wie bei rund 450,- Euro, wenn nichts gezogen werden muss und nur prä-operatives Blutbild, Narkose und Röntgen anfällt. Nach oben kann es bis zu 1200,- Euro gehen, wenn z.B. 22 oder mehr Zähne gezogen werden müssen. Wir rechnen mit einer Summe im oberen Bereich, da Mayce schon mit viele Baustellen zu uns kam und wir davon ausgehen, dass sie zuvor nicht oft beim Tierarzt war bzw. erst recht keine gründliche Zahndiagnostik hatte.

Wir bitten daher ganz freundlich um Spenden für unsere beiden Sorgenkinder. Das im vollen Bewusstein, dass die aktuellen Preissteigerungen alle belasten und jeder den Euro zweimal umdrehen muss.

Katzenhilfe Oldenburg e.V.

PayPal: info@katzenhilfe-oldenburg.de

Oldenburgische Landesbank, IBAN: DE58 2802 0050 1147 6124 00

Verwendungszweck: “Caius” bzw. “Mayce”

Danke.

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Danke für das Futter und die Spende!

Am letzten Samstag bekamen wir von Frau Kluge und ihrem Mann ein großes Paket mit Animonda Carny geschenkt! Ich bin leider nicht zum Fotografieren gekommen 🙈, weil das Futter prompt an eine Pflegestelle weitergeleitet wurde. Kam genau richtig.

Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei unserem anonymen Spender! Ihre Zuwendung kommt auch dieses Mal gerade richtig und wird Mayce zu Gute kommen, deren zahlreiche “Baustellen” uns und ihr Pflegefrauchen auf Trab halten.

Danke schön.
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Danke für das Futter sowie die Kugelbahn

Wir freuen uns über die Kugelbahn, die Herr Helmich gespendet hat, da seine beiden Kater (darunter unser ehemaliger Pflegling Leo) nicht damit spielen mögen.

Kommt bei uns mit Sicherheit zum Einsatz. 🙂

Außerdem kam der Postbote mit einer Sendung feinsten Futters. Wir haben eine Vermutung, wer uns das gespendet haben könnte. Danke auch dafür!

Onno tut lauthals kund, dass er nicht damit einverstanden ist, dass seine Dienste als Qualitätsprüfer nicht benötigt werden.
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Wir danken für die Spenden!

Wir haben dieser Tage verschiedene Spenden erhalten, über die wir uns sehr freuen:

Frau Borde war so lieb und hat uns 400 (!) Schälchen Winston sowie einiges an Spezialfutter geschenkt. Wir freuen uns sehr, dass sie an uns gedacht hat.

Herzlichen Dank!

Am Donnerstag stand dann der Paketbote mit gleich drei großen Paketen vor der Tür. Erwartet wurde ein ganz kleines, privat bestelltes. Dem Erstaunen folgte Freude, da jemand uns 72 Dosen Animonda Carny von unserer Wunschliste gespendet hat.

Dankeschön!

Last but not least erhielten wir dann noch von Sabine Doucha einen Kratzbaum in tiptop Zustand. Er wird zurückgestellt und geht an Tierhalter aus der Ukraine, denen wir gerne bei der Grundausstattung unter die Arme greifen.

Auch hier ein Dankeschön!
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Danke für das Animonda-Futter

Wir freuen uns über die zahlreichen großen Dosen Animonda Carny Kitten. Dankeschön!

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Danke für die Futter- und Sachspenden

Ganz herzlicher Dank geht an Frau Müller für das viele Zubehör sowie die Leckerlies und das Futter.

Ebenfalls herzliches Dankeschön geht Frau Horn für die 36 Dosen Defu-Bio-Katzenfutter, welches postwendend an die Pflegestelle von Hamlet, Sunny und Nora weitergereicht wurde, die sich sehr über das Sensitiv-Futter freuen.

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