Kuschelige Post

Ganz besondere Post erreichte uns:  Zwei Kartons mit kuscheligen Katzen, Teddys und Pinguinen.

Wir haben sie zur Vergesellschaftung zu den Hasen, Igeln Hunden, Katzen und Teddies der anderen Sendung gesetzt. 🙂

Danke an die lieben Spender, die uns damit für unseren Stand bei der 3. Nordenhamer Haustiermesse am 25. August 2019 unterstützen. Wir freuen uns sehr über diese Spende.

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Alles gut angekommen.

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Wenn alles anders kommt, als gedacht…..

04 leo bank

Leo wurde uns zur Vermittlung übergeben. Uns wurde mitgeteilt, dass Leo unter einer Futtermittelunverträglichkeit und Flohallergie leidet. Es seien mehrere Auschlussdiäten gemacht und ein passendes Futter gefunden worden. Das Hauptproblem sei jedoch nach Aussagen der Halter, dass sich Leo während der Schwangerschaft seines Frauchens vom Wesen her verändert habe. Nach der Geburt der Kinder zog sich Leo dann ganz zurück, versteckte sich in der Werkstatt seiner Halter oder in einem kleinen Verschlag unter der Hauptwasserleitung und nahm nicht mehr am Leben teil. Zudem begann er sich blutig zu kratzen. Als Therapie war Kortison gegeben worden, was wiederum zu Diabetes führte. Da Leo aber sich aber weiter kratzte, gaben ihn seinen Halter Ende 2018  in einer Tierarztpraxis ab mit der Bitte, man möge ihn von dort vermitteln. Nach zwei Monaten in der Praxis mussten seine Halter Leo wieder zurückholen. Die Praxis wurde über die Weihnachtsfeiertage geschlossen, konnte somit ihn nicht versorgen und überhaupt war er in den zwei Monaten aufgeblüht, wie ausgewechselt und Symptom frei. Der Diabetes war nach einer Futterumstellung unter Kontrolle.

Soweit ein klarer, ganz klassischer Fall, möchte man denken: Ein vom menschlichen Nachwuchs gestresster Kater, welcher nach Umzug in eine ruhige Pflegestelle oder ein passenden Zuhause aufblühen wird.

Von wegen.

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Leo auf der Pflegestelle.

Leo kam im April zu uns in eine ruhige Pflegestelle und zog dann Ende April als Einzeltier zu einer ruhigen älteren Dame mit viel Zeit und Platz um.

Inzwischen sitzt Leo auf der nächsten Pflegestelle. Er hat mehrere erfolglose Tierarztbesuche hinter sich und hat wieder massive blutige Kratzwunden. Wir sind ratlos.

Aber vor allem sind wir sprachlos, denn Leos Geschichte hat eine lange Vorgeschichte. Diese erfuhren wir dann scheibchenweise……

Der Züchter gab den armen Kerl verfloht ab. Das ist an sich schon ein Unding. Mit der Kastration im Alter von 9 Monaten gingen schon die Hautprobleme los. Leo war bei Geburt der Kinder bereits 8 Jahre (!) alt. Mit anderen Worten: Die Haut- und Kratzproblematik bestand schon seit Jahren!

Man hat viel probiert, ist bei unterschiedlichen Tierärzten gewesen, bei Spezialisten. Die Spezialisten gaben Cortison, Antibiotika, Flohmittel, Desinfektionsmittel. Täglich. Über Monate hinweg. Dass ein Organismus so kaputt gemacht wird, ist kein Wunder. Dass die Psyche leidet ist ebenfalls kein Wunder.

Sein neues Zuhause vom April musste Leo jetzt wieder verlassen. Leo verletzt sich so stark, dass es kaum zu ertragen ist. Sein neues Frauchen war völlig überfordert mit dieser Situation.

02 halswunde

Blutig gekratzter Hals.

Leo verbrachte zwei Tage in der Tierarztpraxis in einem Käfig, während wir rotierten. Alle Pflegestellen sind besetzt und werden bis auf weiteres auch nicht so schnell frei werden, da wir zahlreiche Mutterkatzen mit noch sehr jungen Welpen haben. Oder sehr scheue Tiere, deren Vermittlung länger braucht.

Wir haben jetzt notfallmässig ein Eckchen für Leo frei geräumt – einen Notbehelf auf sehr kurze Zeit, nicht mehr und nicht weniger.
Wäre man ehrlich zu uns gewesen, hätte man diesem armen Tier das ganze Prozedere ersparen können. Man hätte viel gezielter nach einer adäquaten Pflegestelle und einem neuen Zuhause suchen können.

Wir sind bitter enttäuscht und traurig. Vor allem aber tut uns dieser Kater leid. Er ist ein ausgesprochen lieber Kerl, der gerne schmust und sehr freundlich ist.

Unser Plan ist, ihm jetzt eine intensive naturheilkundliche Therapie zukommen zu lassen – alles andere ist ausgereizt – und wenn dies nicht zu deutlicher Linderung führt, wird er wieder Cortison und somit auch wahrscheinlich Diabetes bekommen.

Wir suchen jetzt dringend eine Pflegestelle, die bereit ist, mit Leo die angestrebten Therapien durchzuführen. Die bereit ist, ihn auch weiterhin zu versorgen und lieb zu haben wenn das alles nicht greift und wir auf Cortison zurückgreifen müssen – wenn der Diabetes zurückkommt.

03 leo beutel

Leo

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Ein Karton voller Tiere!

Da kommt man nichtsahnend nach Hause und findet einen Karton voller Tiere vor der Tür!

Wo der Tierschützer normalerweise die Krise kriegt, kam in diesem Fall Freude auf: Uns wohlgesonnene Tierfreunde haben uns eine bunte Auswahl an nagelneuen Stofftieren gespendet! Igel, Katzen, Hunde, Hasen und Teddies.

Wir werden die pelzigen Geschenke mitnehmen zur 3. Nordenhamer Haustiermesse am 25. August 2019, wo wir mit einem Stand vertreten sein werden.

teddies

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Ein Plädoyer zur Kastration.

Aus gegebenen Anlass verweisen wir erneut auf die dringende Notwendigkeit der Kastration.

Am 29.03.2019. bekam eine unserer Pflegestellen in Wiefelstede eine junge Katze gebracht, die bereits seit zwei Tagen vehement beim Finder um Einlass bat.

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Sally bei der Ankunft auf der Pflegestelle

Die kleine Maus schätzten wir auf ca. 6 Monate. Sie hatte diverse kleine Verletzungen, furchtbaren Hunger und verschlang Unmengen an Futter. Am 04.04. wurde sie zwecks Kastration dem Tierarzt vorgestellt. Leider stellte sich heraus, dass diese Katze – selbst noch ein Baby – bereits tragend war und somit zog Sally in eine Pflegestelle, die sich perfekt um die werdende Mutti kümmern konnte.

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Sallys Bauch. Die Katze ist ansonsten noch zu klein und zart wie eine halbjährige.

Da sie noch viel zu jung und auch viel zu zierlich war, machten wir uns alle große Sorgen um Sally und ihre bevorstehende Geburt. Zum Glück liessen sich ihre Babys Zeit und sie konnte zumindest noch einiges an Gewicht zulegen.

Am 8.5.19 war es dann endlich so weit.

Um 23.45 bekam Sally ihre Wehen und kurz darauf kam das erste Kitten zur Welt. Knapp 45 Minuten später kam dann das zweite. Schon da war Sally ziemlich geschafft. Dennoch kamen immer wieder Wehen aber es ging einfach nicht weiter. Um 03.45 hatte sie dann wieder eine mächtige Presswehe. Es hörte sich an, als wäre eine gefüllter Ballon geplatzt und Sally maunzte laut. Dann wieder eine Presswehe und man sah ein Beinchen – dann Pause.

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Sallys Jungs.

Wieder eine Wehe und da war der halbe Körper des Kitten zu sehen. Die Pflegemama musste schließlich helfen und das Kitten vorsichtig herausziehen. Leider war das Baby schon im Geburtskanal erstickt. Es war das größte Katzenkind und für Sally’s Geburtskanal einfach zu groß. Eigentlich dachte die Pflegestelle dann, es wäre vorbei aber um 05.30 kam noch mal eine Presswehe und es kam Kitten Nummer 4.

Sally war völlig fertig und die Pflegemama musste ihr die Kitten immer wieder anlegen da sie völlig überfordert war mit der ganzen Situation.

Ohne Anlegen an der Mutter ging es nicht.

Die ersten drei Tage musste die Pflegemama die Kitten zum Kot- und Urinabsatz animieren, da Sally es nicht machte. Aber war es ein Wunder? Nein – auch Sally ging es nicht gut. Sie hatte starke Schmerzen und mächtigen Durchfall nach den ganzen Strapazen der Geburt.

Aber mit Hilfe der Pflegemama haben wir das alles in den Griff bekommen ab dem dritten Tag ging es Sally wieder gut und sie hat mit der Sorge und Pflege ihrer Kitten begonnen. Nun ist sie eine vorbildliche Mama und macht alles eigenständig. Die Kitten wachsen gut, nehmen täglich zu, sind rund und gesund.

Warum beschreiben wir das so ausführlich?

Damit die Menschen endlich mal begreifen was passiert, wenn man seine Katzen nicht früh genug kastrieren lässt. Mit der Übernahme eines Tieres übernehmen wir auch die Sorgfaltspflicht.

Wäre Sally nicht gefunden worden, hätten sie und ihre Kitten es nicht geschafft und wären ohne Hilfe gestorben. Nicht jede Geburt verläuft problemlos. Nicht jeder Mensch ist eine erfahrene Pflegestelle, die mitten in der Nacht weiß, was zu tun ist.

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Run free…..

 

 

 

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Danke an Almo Natur!

Letzte Woche erhielten wir nach positiver Reaktion auf unsere Bewerbung um Futterspende fast 400kg Trocken- bzw. Nassfutter der Firma Almo Nature! Wir möchten uns ganz herzlich dafür bedanken.

almo-angekommen

Inspektion der Sendung durch qualifiziertes Personal bestanden, Futter ist auf dem Weg in die Pflegestellen.

Almo Nature hat ein Tierschutzprojekt ins Leben gerufen, welches folgende Ziele hat:

Das Projekt ‘A Companion Animal Is For Life’ ist ein EU-Projekt (2019-2022), das Aussetzen von Tieren und die Probleme rund um Straßenhunde-und -katzen zu beenden. Außerdem soll Tierheimen dabei geholfen werden Adoptions-Vorgänge zu beschleunigen, sodass sie in ‘Zufluchtsorte für kurze Zeit’ umgewandelt werden.

Das Projekt möchte auch Katzen und Hunde ab dem Tag ihrer Geburt mit der Verantwortung eines Menschen verbinden, durch systematische Verfahren des Mikrochipierens und der Registrierung.

Seit dem ersten Januar 2018 – und für immer – wird der gesamte Gewinn von Almo Nature für Projekte zum Schutz von Hunden, Katzen und der Biodiversität eingesetzt. Mit dem Kauf von Almo Nature Produkten, bist du nicht einfach nur ein Kunde, sondern du wirst zum Unterstützer dieser Projekte.

https://www.facebook.com/almonature.de/

https://www.almonature.com/de/a-companion-animal-is-for-life/

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Danke an unseren Spender!

Lieber Spender, die Freude am Samstag war groß! Wir bedanken und ganz, ganz herzlich für die wunderbare Zuwendung.

spende

Herzlichen Dank!

Auf dem Bild hier ist Mimi zu sehen. Sie ist schätzungsweise 17 oder 18 Jahre alt und lebt in Dauerpflege bei einer netten älteren Dame. Mimi hat eine Schilddrüsenüberfunktion, welche mit Tabletten behandelt wird und die regelmäßige Kontrolle der Blutwerte notwendig macht. Mimi geht es super, aber wir haben nun festgestellt, dass ihr Gebiss nicht mehr gut ist. Sie ist also die nächste Kandidatin für einen Besuch beim Tier-Zahnarzt. Ihre Spende werden wir für Mimi einsetzten.

mimi

Mimi.

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Die ersten Katzenmütter sind da!

Ein Aprilscherz, der keiner war: Am 01. April haben wir die erste Katzenmutter aufgenommen!

Minou streunte auf einem Schrottplatz und wurde dort eingefangen. Die Eingangsuntersuchung beim Tierarzt ergab, dass sie die zierliche Dame – sie wiegt nur 3,6 Kilo – um den 16. April zwei Katzenkinder werfen wird.

Minou zieht am Samstag in eine ruhige Pflegestelle um und kanndort in Ruhe ihre Welpen bekommen und sie großziehen.

mutter

Minou

Und wo die erste tragende Katze ist, ist die zweite nicht weit: In Wiefelstede wurde eine ebenfalls zierliche Katzendame aufgenommen, die nicht älter als 9 Monate ist. Auch sie ist tragend und auf einer passenden Pflegestelle untergebracht.

Wir suchen dringend noch neue Pflegestellen!

 

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