Ein Karton voller Tiere!

Da kommt man nichtsahnend nach Hause und findet einen Karton voller Tiere vor der Tür!

Wo der Tierschützer normalerweise die Krise kriegt, kam in diesem Fall Freude auf: Uns wohlgesonnene Tierfreunde haben uns eine bunte Auswahl an nagelneuen Stofftieren gespendet! Igel, Katzen, Hunde, Hasen und Teddies.

Wir werden die pelzigen Geschenke mitnehmen zur 3. Nordenhamer Haustiermesse am 25. August 2019, wo wir mit einem Stand vertreten sein werden.

teddies

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Ein Plädoyer zur Kastration.

Aus gegebenen Anlass verweisen wir erneut auf die dringende Notwendigkeit der Kastration.

Am 29.03.2019. bekam eine unserer Pflegestellen in Wiefelstede eine junge Katze gebracht, die bereits seit zwei Tagen vehement beim Finder um Einlass bat.

ankunft

Sally bei der Ankunft auf der Pflegestelle

Die kleine Maus schätzten wir auf ca. 6 Monate. Sie hatte diverse kleine Verletzungen, furchtbaren Hunger und verschlang Unmengen an Futter. Am 04.04. wurde sie zwecks Kastration dem Tierarzt vorgestellt. Leider stellte sich heraus, dass diese Katze – selbst noch ein Baby – bereits tragend war und somit zog Sally in eine Pflegestelle, die sich perfekt um die werdende Mutti kümmern konnte.

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Sallys Bauch. Die Katze ist ansonsten noch zu klein und zart wie eine halbjährige.

Da sie noch viel zu jung und auch viel zu zierlich war, machten wir uns alle große Sorgen um Sally und ihre bevorstehende Geburt. Zum Glück liessen sich ihre Babys Zeit und sie konnte zumindest noch einiges an Gewicht zulegen.

Am 8.5.19 war es dann endlich so weit.

Um 23.45 bekam Sally ihre Wehen und kurz darauf kam das erste Kitten zur Welt. Knapp 45 Minuten später kam dann das zweite. Schon da war Sally ziemlich geschafft. Dennoch kamen immer wieder Wehen aber es ging einfach nicht weiter. Um 03.45 hatte sie dann wieder eine mächtige Presswehe. Es hörte sich an, als wäre eine gefüllter Ballon geplatzt und Sally maunzte laut. Dann wieder eine Presswehe und man sah ein Beinchen – dann Pause.

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Sallys Jungs.

Wieder eine Wehe und da war der halbe Körper des Kitten zu sehen. Die Pflegemama musste schließlich helfen und das Kitten vorsichtig herausziehen. Leider war das Baby schon im Geburtskanal erstickt. Es war das größte Katzenkind und für Sally’s Geburtskanal einfach zu groß. Eigentlich dachte die Pflegestelle dann, es wäre vorbei aber um 05.30 kam noch mal eine Presswehe und es kam Kitten Nummer 4.

Sally war völlig fertig und die Pflegemama musste ihr die Kitten immer wieder anlegen da sie völlig überfordert war mit der ganzen Situation.

Ohne Anlegen an der Mutter ging es nicht.

Die ersten drei Tage musste die Pflegemama die Kitten zum Kot- und Urinabsatz animieren, da Sally es nicht machte. Aber war es ein Wunder? Nein – auch Sally ging es nicht gut. Sie hatte starke Schmerzen und mächtigen Durchfall nach den ganzen Strapazen der Geburt.

Aber mit Hilfe der Pflegemama haben wir das alles in den Griff bekommen ab dem dritten Tag ging es Sally wieder gut und sie hat mit der Sorge und Pflege ihrer Kitten begonnen. Nun ist sie eine vorbildliche Mama und macht alles eigenständig. Die Kitten wachsen gut, nehmen täglich zu, sind rund und gesund.

Warum beschreiben wir das so ausführlich?

Damit die Menschen endlich mal begreifen was passiert, wenn man seine Katzen nicht früh genug kastrieren lässt. Mit der Übernahme eines Tieres übernehmen wir auch die Sorgfaltspflicht.

Wäre Sally nicht gefunden worden, hätten sie und ihre Kitten es nicht geschafft und wären ohne Hilfe gestorben. Nicht jede Geburt verläuft problemlos. Nicht jeder Mensch ist eine erfahrene Pflegestelle, die mitten in der Nacht weiß, was zu tun ist.

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Run free…..

 

 

 

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Danke an Almo Natur!

Letzte Woche erhielten wir nach positiver Reaktion auf unsere Bewerbung um Futterspende fast 400kg Trocken- bzw. Nassfutter der Firma Almo Nature! Wir möchten uns ganz herzlich dafür bedanken.

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Inspektion der Sendung durch qualifiziertes Personal bestanden, Futter ist auf dem Weg in die Pflegestellen.

Almo Nature hat ein Tierschutzprojekt ins Leben gerufen, welches folgende Ziele hat:

Das Projekt ‘A Companion Animal Is For Life’ ist ein EU-Projekt (2019-2022), das Aussetzen von Tieren und die Probleme rund um Straßenhunde-und -katzen zu beenden. Außerdem soll Tierheimen dabei geholfen werden Adoptions-Vorgänge zu beschleunigen, sodass sie in ‘Zufluchtsorte für kurze Zeit’ umgewandelt werden.

Das Projekt möchte auch Katzen und Hunde ab dem Tag ihrer Geburt mit der Verantwortung eines Menschen verbinden, durch systematische Verfahren des Mikrochipierens und der Registrierung.

Seit dem ersten Januar 2018 – und für immer – wird der gesamte Gewinn von Almo Nature für Projekte zum Schutz von Hunden, Katzen und der Biodiversität eingesetzt. Mit dem Kauf von Almo Nature Produkten, bist du nicht einfach nur ein Kunde, sondern du wirst zum Unterstützer dieser Projekte.

https://www.facebook.com/almonature.de/

https://www.almonature.com/de/a-companion-animal-is-for-life/

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Danke an unseren Spender!

Lieber Spender, die Freude am Samstag war groß! Wir bedanken und ganz, ganz herzlich für die wunderbare Zuwendung.

spende

Herzlichen Dank!

Auf dem Bild hier ist Mimi zu sehen. Sie ist schätzungsweise 17 oder 18 Jahre alt und lebt in Dauerpflege bei einer netten älteren Dame. Mimi hat eine Schilddrüsenüberfunktion, welche mit Tabletten behandelt wird und die regelmäßige Kontrolle der Blutwerte notwendig macht. Mimi geht es super, aber wir haben nun festgestellt, dass ihr Gebiss nicht mehr gut ist. Sie ist also die nächste Kandidatin für einen Besuch beim Tier-Zahnarzt. Ihre Spende werden wir für Mimi einsetzten.

mimi

Mimi.

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Die ersten Katzenmütter sind da!

Ein Aprilscherz, der keiner war: Am 01. April haben wir die erste Katzenmutter aufgenommen!

Minou streunte auf einem Schrottplatz und wurde dort eingefangen. Die Eingangsuntersuchung beim Tierarzt ergab, dass sie die zierliche Dame – sie wiegt nur 3,6 Kilo – um den 16. April zwei Katzenkinder werfen wird.

Minou zieht am Samstag in eine ruhige Pflegestelle um und kanndort in Ruhe ihre Welpen bekommen und sie großziehen.

mutter

Minou

Und wo die erste tragende Katze ist, ist die zweite nicht weit: In Wiefelstede wurde eine ebenfalls zierliche Katzendame aufgenommen, die nicht älter als 9 Monate ist. Auch sie ist tragend und auf einer passenden Pflegestelle untergebracht.

Wir suchen dringend noch neue Pflegestellen!

 

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Der Tier-Zahnarzt hat Hochbetrieb….

…. oder auch Zahn-Katastrophen!

Wie wichtig es ist, regelmässig die Katzenzähne kontrollieren zu lassen – und dies am besten per Dentalröntgen (intraoralem Röntgen) -, zeigen uns gerade drei unserer Schützlinge.

Von unserer Großbaustelle Scotty haben wir ja bereits berichtet.

scotty

Scotty

Scotty wurde am 01.02. in einem Notfalltermin ein ganzer Schwung sichtbar geschädigter Zähne gezogen. Leider merkte man ihm auch im Nachhinein noch an, dass er starke Schmerzen hatte. Somit brachten wir ihn am 28.03. erneut zum Tierarzt um ein oben erwähntes Dentalröntgen, bei dem häufig vorkommende Schädigungen an den nicht sichtbaren Teilen der Zähne erkannt werden, durchführen zu lassen. Vier weitere Zähne waren von Forl befallen und mussten gezogen werden. Desweiteren hat er eine massive Stomatitis, die ihm zusätzlich grosse Schmerzen bereitet. Ein Abstrich wurde gefertigt und zur Sicherheit auch eine Biopsie von dem stark geschwollenen Gewebe gemacht.

Allein für ihn hatten wir seit dem 01.02.2019 Tierarztkosten in Höhe von knapp 1400 €.

Scottys OP war bereits und es hat sich wirklich gelohnt! Er hat sich zum aller ersten Mal seit er in seiner Pflegestelle ist geputzt!

candy

Candy

Unserem Candy geht es augenscheinlich hervorragend, allerdings bemerkte die Pflegestelle jetzt, dass sein Zahnfleisch im vorderen Bereich leicht gerötet ist. Beim Tierarzt kam das ganze Ausmass zum Vorschein: Seine Zähne sind im hinteren Bereich in katastrophalem Zustand und er benötigt ebenfalls dringend eine professionelle Zahnsanierung. Die Kosten dafür und für ein aktuelles Blutbild werden ungefähr bei 500-600 € liegen.

Und dann gibt es da noch Motte…

Auch ihn hatten wir in unserem Blog bereits vorgestellt. Der Kater kam ebenfalls mit ganz schlimmen Zähnen zu uns. Die offensichtlich geschädigten, abgebrochenen Zähne wurden notfallmässig gezogen und Motte hat sich seitdem so gut erholt, dass er bereits in ein tolles neues Zuhause vermittelt werden konnte. Dennoch möchten wir auch Motte noch einmal genauer ins Mäulchen schauen lassen, damit er nie wieder so schlimme Schmerzen aushalten muss. Sein Termin ist am 17.02 und auch hier werden ein paar hundert Euro auf uns zu kommen. Sein neues Frauchen wird ihn zum Zahnartz bringen

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Vermittelt sind… Motte, Stella und Luna

Nachdem Motte dank guter Pflege gesund geworden ist und dank des Leckerli-Tricks seines Pflegefrauchens auch aufgetaute, haben sich nun die richtigen Menschen für den süßen roten Kater gemeldet!  Wir freuen uns sehr und hoffen bald Fotos aus dem neuen Zuhause online stellen zu dürfen.

Stella und Luna haben da deutlich länger warten müssen.

Im Juni 2017 wurden wir um Hilfe bei der Kastration von vier unkastrierten Katzen auf einem angepachteten Hofteil gebeten. Aus der überschaubaren Aktion wurden 13 Tiere!

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Stella und Luna beim gemeinsamen Versorgen der Welpen.

Vierkatzenmütter und ein Kater wurde aufgenommen und kastriert. Zudem waren acht Welpen zu versorgen, von denen die Hälfe schweren Katzenschnpfen hatte. Einem Welpen musste sogar ein Auge operativ entfernt werden als Folge des Schnupfens. Die erwachsenen Tier ware teils sehr dünn und hatten schütteres, struppiges Fell. So wie Luna.

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Abgemagert und struppig – Luna im Juni 2017

Wie so oft fanden sie Kleinen recht schnell gute Menschen. Die erwachsenen Katzen warteten etwas länger. Oder eben wie Stella und Luna ganz lange.

Die beiden zogen im November auf eine neue Pflegestelle um mit der Option, dass sie dort bleiben könnten, wenn die vorhandene Katzen-Seniorin damit einverstanden war. So einfach ging das dann aber doch nicht, daher wurden die beiden jungen Katzen wieder in die Vermittlung aufgenommen.

stella

Stella.

Nach einer Weile merkte das Pflegefrauchen, dass Stella schnell außer Atem und auch oft müde war. Der gewiefte Katzenschützer wittert da Lunte und lässt da abklären. Der Besuch beim Tierarzt des Vertrauens ergab einen Verdacht auf Herzprobleme. Ein Besuch bei der Oldenburger Herzspezialistin bestätigte den Verdacht: HCM – Verdickung des Herzmuskels. Die Chancen auf Vermittlung verringerten sich.

Nach anderhalb Jahren in ihrer Pflegestelle meldeten sich nun Interssenten für das ehemalige Bauernhof-Duo. Und was passiert? Das Pflegefrauchen mag sie nun doch nicht mehr abgeben. 🙂 Uns freut das sehr!

luna

Luna.

 

 

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