Unerwartete Spende

Unterstützung von anonymen Tierfreunden erhielten wir diese Woche per Post als ein Umschlag mit einer großzügigen Geldspende eintraf.

Ganz herzlichen Dank!

Dank gilt selbstverständlich auch den uns regelmäßig unterstützenden Spendern und allen, die uns auf welche Art auf immer unter Arme greifen. Ohne euch / Sie könnten wir unsere Arbeit nicht machen.

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Die blinde Motte

Die arme Motte lebte in einer Katzenkolonie in Garrel mit ca.10 anderen Katzen. Auf Grund eines nicht behandelten Katzenschnupfens waren beide Augen zerstört und mussten vom Tierarzt entfernt werden.

Neben der Blindheit durch den Schnupfen hatte die ca. 1 Jahre junge Motte Schmerzen in den Augen und war zu allem Überfluss natürlich auch noch unkastriert….. Einen Wurf Welpen hätte sie so gar nicht richtig aufziehen können.

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Motte war schon zwei Tage nach der OP zugänglich und tretelte sogar beim Tierarzt. Ein gutes Zeichen dafür, dass die Entscheidung zu der schweren Operation, bei welcher sie auch gleich kastriert wurde, richtig war.

 

Glücklicherweise haben wir für diese Katze eine sehr schöne Pflegestelle gefunden. Julia kennt sich mit blinden Katzen aus, da sie bereits einen blinden Kater hat. Wenn sich Motte und Kasper verstehen, kann Motte eventuell dort bleiben können.

Die Kosten für die schwere OP belaufen sich auf ca. 500,- €. Wir bitten um Spenden.

Bankverbindung: OLB – IBAN: DE58 2802 0050 1147 6124 00

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

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Katerkind Mütze

Mütze wurde auf einem Hof geboren. Seine Mutter ist da zugelaufen und hatte neben ihm noch weitere Katzenkinder geworfen.

Uns erreichte nun der Hilferuf eines Verwandten der Hofbewohner. Das Muttertier mit den anderen Jungen war weg, zurückgeblieben war ein einsames Katzenkind. Das könne dort auch bleiben, hieß es in der Mail, aber später wäre Hilfe bei der Kastration nötig.

Kein Problem, da helfen wir gerne weiter. Allerdings stellte sich heraus, dass der Hof sehr nahe an der Autobahn liegt und die Gefahr für das Katzenkind damit groß ist, vor allem, wenn es einen größeren Aktionsradius entwickelt.

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Mütze

Also haben wir den Kleinen aufgenommen. Bei der routinemäßigen Untersuchung wurde dann Leukose festgestellt, eine von Katze zu Katze übertragbare Infektion. Gut, dass wir ihn mitgenommen haben. So kann für Mütze ein Zuhause in Wohnungshaltung gesucht werden, wo er unter Beobachtung ist und medizinisch versorgt werden kann, wenn es nötig sein sollte.

Also: Er sucht noch einen Platz. In Wohnungshaltung, gerne bei einer ebenfalls Leukose-positiven Katze. Ein netter Hund darf dort auch wohnen.

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Findelkind Purzel – das war knapp….

Was man nicht alles beim Tierarzt erlebt… Da will die Pflegestelle eigentlich nur eine Katze nach der Kastration abholen und hat am Ende gleich noch ein Katzenkind im Gepäck.

purzel

Was war passiert? Es kam eine Frau mit einem Karton. Darin ein Katzenkind, welches eingeschläfert werden sollte. Die Findern hatte es nicht über das Herz gebracht, das Kleine zu erschlagen. Die Katze würde nicht fressen, hätte Durchfall und würde immer so seltsam auf dem Rücken liegen. Sie sei also kurz vor dem Ende.

Auweia! Klar, dass man das als Katzenschützerin nicht so gut abkann. Also wurde in der Praxis Bescheid gegeben, dass wir das Tier aufnehmen würden, so es nach Ansicht des Tierarztes eine Chance hätte.

Einige Zeit später ging das Telefon.

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Puzel, schon etwas flotter.

Die Finderin kam mit der kleinen Katze vorbei, die nun von uns aufgenommen wurde. Was für den Laien so dramatisch erschien, war ein Wurmbauch und Giardien bedingter Durchall. Und das seltsame Liegen auf dem Rücken? Bedeutet gar nichts, außer “Kraul mich!!!” Das ging ja gerade nochmal gut.

Ein Video vom Schätzchen gibt es hier: Purzels Video

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Update 2: Vinny

Vinny hat eine böse Stomatitis, d.h. eine schlimme Entzündung der Mundschleimhaut. Das äußert sich in starken Schmerzen. Vinny fraß sehr schlecht bis gar nicht mehr und nahm leider auch in kurzer Zeit einiges ab. Nicht gut für einen Diabetiker in Remission….

Derzeit wird er mit Schmerzmitteln, einem Antibiotikum sowie Interferon behandelt. Mit Cortison wollen wir auf jeden Fall noch warten, weil das bei Diabetikern nicht gut ist.

Um ganz sicher zu gehen, was mit ihm los ist, fuhren Anne und Sonja (Vinnys ehemalige Pflegestelle) nach Bramsche zur Tierklinik Grussendorf.

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Dort wurde ein spezielles Zahnröntgen gemacht, um zu sehen ob noch Zahnreste im Kiefer sind, die vielleicht Probleme bereiten. Ergebnis: Negativ. Alles gut dort. Desweiteren wurden Abstriche und Zellproben entnommen, um sie auf Befall mit Bakterien bzw. Viren oder gar Tumore zu prüfen. Auch wieder negativ. Wir müssen also damit leben, dass Vinnys FIV-Infektion ihm zusetzt. Auf jeden Fall haben wir aber nun alles an Diagnose ausgereizt.

Vinny bekommt erst einmal weiterhin die eingangs erwähnte Kombination an Medikamenten. Soweit geht es ihm gut damit und er frisst auch brav.

Momentan ist unser Schatz in Urlaubspension bei Sonja, die ihn gerne wieder betreut.

Wohlfühlen tut er sich dort alle mal. 🙂

vinny

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Jamie in Not

Aktuell am 18.08.2016:

Vier Tage lang war Jamie stationär in der Tierarztpraxis untergebracht. Nach sechs Tagen hat sich die Verstopfung erst gelöst. Der kleine Wurm ist nun völlig erschöpft und hat ordentlich Durchfall aber wir sind glücklich, dass sie das alles mitgemacht und gut überstanden hat.

Jetzt heißt es, schnell den Durchfall in den Griff zu bekommen, damit sie wieder mit ihren Geschwistern spielen darf.

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Aktuell hat es die kleine 7 Wochenalte Jamie ganz schwer. Nachdem sie am 13.08. bereits zwei Mal wegen akuter Verstopfung beim Tierarzt war, mussten wir heute am Sonntag mit ihr in die Tierklinik Dr. Vick fahren.

Zum Glück zeigt das Röntgenbild “nur” Kot im Enddarm und nichts, was auf einen Tumor oder ähnliches deutet. Aber trotzdem: Sie bekommt ihren Darm einfach nicht entleert. Nun heißt es alle paar Stunden der Verdauung per Einlauf auf die Sprünge zu helfen und zu hoffen, dass sich das Ganze zügig in Bewegung setzt, damit sie wieder mit ihren Geschwistern toben kann.

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Jamie stammt aus einer Stelle, wo die Katzenpopulation wegen fehlender Kastration komplett aus dem Ruder gelaufen ist. Wir hatten anfangs mit ca. 10 Kastrationen gerechnet, aber da kommen wir nicht mit hin. Allein drei Würfe haben wir bereits aufgenommen und päppeln sie nun, bis die Kleinen zur Vermittlung stehen. Die Kastrationsaktion wird noch eine Weile weitergehen.

 

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Update: Vinny

Nach einer aufwändigen Zahn-OP und vielen schlaflosen Nächten, die zur Einstellung Vinnys auf das richtige Futter, die richtige Futtermenge und vor allem die jeweils tagesaktuell passende Insulindosis notwendig waren können wir am 13. Juni verkünden, dass Vinny am 12. Juni ohne Insulin ausgekommen ist.

Hurrah!

Wir hoffen, dass sich dieser Zustand der Remission konstant einpendeln wird, so dass er kein Insulin mehr benötigt. Ganz großer Dank gebührt Sonja und Birgit, die über Wochen hinweg unermüdlich gekämpft haben.

vinny-update

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